Communist Program Party 
Mitteilungen - Help - Reply
| Name: | Willi Nicke |
| Date/Time: | Saturday, 16 May 2009 at 8:51:53 CEST |
| IP Address: | 213.102.100.106 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 using Windows 98 |
| Subject: | Hungrig Pleite arbeitslos? Darum wähle zu den Europawahlen, die DKP |
Message: |
|
Die Krise hat einen Namen: Kapitalismus! Die Finanzkrise hat globale Auswirkungen. Sie treibt die Weltwirtschaft in eine Rezession. Kursstürze an allen Börsen und zunehmende Auswirkungen auf die Realwirtschaft zeigen das Ausmaß. Aktuell zeigt sich dies auch in der Autoindustrie. Die Folgen für die Beschäftigten, die Arbeitslosen, Rentner usw., für die Armen in dieser Welt, aber auch für den Mittelstand in den entwickelten kapitalistischen Ländern sind in ihrem ganzen Umfang noch nicht absehbar. Die Behauptung, diese Krise sei ausschließlich eine des US-Finanzkapitals, sowie der Hinweis auf stabile Verhältnisse im Lande sind längst durch die Realität widerlegt. Würden die Steuerzahler jetzt nicht zwangsweise für den Erhalt von Banken und Versicherungen aufkommen, wären nicht nur die fünf großen Banken der USA und diverse Banken in Island, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, in der BRD usw. usf. pleite. Die Regierungen der ökonomisch stärksten kapitalistischen Staaten haben aktuell Programme zur Rettung der Banken beschlossen. Einige der am meisten betroffenen Finanzinstitute werden – vorübergehend – in staatliche „Obhut“ überführt. Ziel ist die „Sozialisierung“ der Verluste. In einer anderen Wirtschaftssituation werden dann die „sanierten“ Institutionen wieder in die Verfügungsgewalt dem Großkapital zurückgegeben. Die Bundesregierung will mehr als 300 Milliarden Euro Zuschüsse, zur Rettung der Banken. Die DKP lehnt diese Verschwendung öffentlicher Gelder ab. Wir fordern die sofortige Einsetzung einer Kommission aus Vertretern von Gewerkschaften sowie anderen Institutionen, die nicht mit dem Bankkapital verbunden sind, und demokratischen Persönlichkeiten. Als Sofortmaßnahme ist die Überführung aller Großbanken in gesellschaftliches Eigentum unabdingbar, die Verfügungsgewalt darf nicht länger in den Händen von Bankrotteuren und Spekulanten bleiben. Wir erinnern uns noch gut:
1) Als 6 Milliarden für Kindertagesstätten und 7 Milliarden für die Anhebung des
Arbeitslosengeldes II auf 420 Euro gefordert wurden, hieß es unisono von den neoliberalen
Parteien 2) wenn es um gesetzlichen Mindestlohn ging, ein Beschäftigungs-Programm gefordert wurde, oder wenn es um die Finanzierung der Rente geht, dann ist kein Geld da oder uns wird vorgerechnet, die Kosten wären unbezahlbar. Jetzt geht es um Dutzende Milliarden Euro. Die Vertreter der Großen Koalition entscheiden, kein Parlament und schon gar nicht die Bevölkerung werden gefragt. Nie wurde die Macht des Großkapitals und sein Einfluss auf die herrschenden Parteien so deutlich wie jetzt.
3) Die Höhe der Staatsverschuldung, das Ziel Schulden abzubauen – immer wieder formuliert,
wenn es um die Zurückweisung sozialer, bildungspolitischer oder humanitärer Forderungen
ging – ist plötzlich unwichtig. Der Kapitalismus muss gerettet werden – koste es,
was es wolle.
Wir zahlen nicht für deren Krise. Innerhalb weniger Monate ist das heuchlerische Gerede über einen sozialen Kapitalismus, der keine Krisen mehr kennt, in sich zusammen gebrochen. All jene, die noch vor Kurzem den freien Markt und seine angeblichen Selbstheilungskräfte gepriesen haben, wurden Lügen gestraft. Fakt ist: Die Krise ist nicht die Folge des Versagens einiger weniger Börsenmakler. Schuld sind auch nicht Habgier und Größenwahn, selbst wenn es davon in der Welt des großen Geldes mehr als genug gibt. Das Grundproblem besteht darin, dass Reallöhne und – Gehälter sind seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr gestiegen, sondern eher rückläufig sind. Gleichzeitig stiegen die Gewinne der Kapitalisten immer mehr an.
Während mit Hilfe der modernen Technik und der hohen Produktivität der Arbeit massenhaft
Güter und Dienstleistungen, Autos und Immobilien, hergestellt worden sind, gibt es
immer weniger Käufer. „Autos kaufen keine Autos“, das wusste schon der Unternehmer
Henry Ford vor achtzig Jahren und kennzeichnete so das Problem der zu geringen Massenkaufkraft.
In Zeichen der Krise versuchen die Herrschenden den Sozial- und Demokratieabbau weiter
voran treiben. Daran ändern auch kurzfristige Wahlgeschenke nichts. Schwächelnde
Gewerkschaften, verschiedenste Ängste und ein viel zu gering entwickelter demokratischer
Widerstand ermuntern das Kapital, den Klassenkampf von oben weiter zu Setzen wir diesem Wahnsinn, der uns unsere Jobs, unsere Zukunft und mittlerweile oft auch den Schlaf raubt, unseren entschiedenen Widerstand entgegen! Lasst uns endlich begreifen, dass das, was hier stattfindet, ein Klassenkampf ist, in den wir endlich wieder aktiv eingreifen müssen! Unsere Interessen können wir nur selbst vertreten – tun wir es nicht, dann tut es niemand sonst für uns. Wir fordern eine Verfassung der BRD ? freie öffentliche Meinungsäußerung entsprechend dem Grundgesetz. Der Bürgerentscheid und die öffentliche Unterschriftensammlung brauchen keine Bevormundung von Staatsbediensteten in kamerabestückten Amtsstuben. - für das Recht auf Mitbestimmung und Demokratie, für das Recht, in Frieden zu leben und zu arbeiten.
- für das Recht auf Arbeit, soziale Sicherheit und Gleichberechtigung,
für das Recht auf sinnvolle Freizeit, - für das Recht auf Mitbestimmung und Demokratie, für das Recht, in Frieden zu leben und zu arbeiten. ? einen bezahlbaren öffentliche Nahverkehr in unserem Kreis. Die Privatisierung dieses Gemeinschaftsgutes hat zu unterbleiben! ? ein kostenloses System der Polikliniken zur Gewährleistung einer umfassenden Volksgesundheit. Wir brauchen kostenfreie Behandlung ? keine Krankenkassen, die den Patienten ausplündert! Zu HTML konvertieren - Stopp der Arbeitszeitverlängerung. Einführung der 30?Stunden?Woche bei vollem Lohn? und Personalausgleich. Verbot von Überstunden und unbezahlter Mehrarbeit Link-Titel: Link-URL: - Keine Diskriminierung von Frauen, Ausländern und sozialen Minderheiten. Gesetzlicher Mindestlohn statt 1 Euro?Jobs und sozialversicherungsfreie Mini?Jobs - Verbot von Zeitarbeit und prekären Arbeitsverhältnissen. Ausreichende soziale Absicherung und Grundsicherung Oualifizierte Arbeit für jeden. Schaffung von produktiven Arbeitsplätzen. - Das Grundrecht auf Arbeit muss in das Grundgesetz aufgenommen und durchgesetzt werden ? kostenfreie Bildung und Ausbildung ? von der Kindheit bis ins Erwachsenalter! Wir verlangen gut funktionierende Kindergärten, Schulen, Berufsbildungseinrichtungen. ? humanistische Erziehung und Antifaschismus als Geistesgut des Volkes ! Die im Kreisgebiet bestehenden Gedenkstätten und errichteten Mahnsteine an den Faschismus in Deutschland sind bleibendes Kulturgut. Ihre Erhaltung dient der Verbreitung deutscher Geschichte! ? gleicher Lohn für gleiche Arbeit ! Jedem einen lebenssichernden Arbeitsplatz! Jedem jungen Menschen eine Lehrstelle und nach Ausbildungsente eine dauerhafte Beschäftigung! ? ein menschenwürdiges Leben im Arbeitsleben und nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess! Weg mit den staatlichen Restriktionen und den Unterschieden zwischen Ost und West!
Kontakt und mehr Infos gibt's hier: www.dkp-thueringen.de, www.kommunisten.eu
|
|
![]()