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Kommunismus - Hilfe - Antworten

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Name: Trialer
Datum/Zeit: Sonntag, 27. Feb 2005 um 18:44:01 CEST
IP-Adresse: 217.245.170.111 (???)
Browser/OS: Mozilla Browser V5.0-rv:1.7.5 (11/22/2004 build) unter Windows dows NT 5.1
Thema:
Antwort
 
Eintrag:

Du hast vollkommen recht! Über die "Ausländer-sind-schuld"-Schiene versuchen die rechten Parteien  an Stimmen zu kommen. Die meisten Leute die NPD usw. wählen sehen nicht den Betrug dahinter, das eigentlich die Bourgeoisie schuld an der Arbeitslosigkeit ist.

Zur DDR:
Die Subventionierungen für alle sozialen Bereiche waren klasse. Aber das ist einer der Gründe, warum die DDR pleite gegangen ist, denke ich. So kann man halt mit den anderen kapitalistischen Ländern nicht mithalten! Es ist schlimm, das ein Land für überragende soziale Leistungen sozusagen bestraft wird, indem es pleite geht(gezwungenermaßen!). (aktuelles Beispiel: Kuba)

Der Kommunismus lebt!

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Name: Willi Nicke
Datum/Zeit: Sonntag, 24. Apr 2005 um 7:20:24 CEST
IP-Adresse: 217.185.134.27 (???)
Browser/OS: Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows 98
Thema:
Hallo ich bitte euch alle um Verzeihung
 
Eintrag:

Hallo ich bitte euch alle um Verzeihung das ich noch nicht geantwortet habe, habe im Moment mit servilen andern dingen zu tun, eine Antwort kommt noch. Ich bitte um Verständnis da für.

Wie ist euere Meinung über Kindermisshandlung? Für mich ist das Unerträglich, Ich Zeige Jeden an wenn ich so was Sehe, besonders wenn solches abscheuliches Verbrechen in der eigene Verwandtschaft Geschieht !!

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Name: Chemo
Datum/Zeit: Montag, 14. M&a 2005 um 22:42:22 CEST
IP-Adresse: 213.6.75.155 (???)
Browser/OS: Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows NT 5.1
Thema:
Gründe des Wirtschaftsaufschwungs nach der Machtergreifung Hitlers
 
Eintrag:

" 1. Der Staat hatte noch genug Geld bei Hitlers Macht Ergreifung"

ich habe mich einmal kundig gemacht: laut der Seite
http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/schuldp/weimar.htm
betrug die Verschuldung des Staates der Weimaer Republik 1933 etwa 11.793 Mio. Rentenmark - ich weiß nicht in welchem Verhältnis diese Verschuldung, angesichts des damaligen Mark-Kurses, steht

" 2. Durch Kredite und Hitlers versprechen im Krieg Profite machen zu können."

Frage: hätte die legitime Regierung vor Hitlers Machtergreifung den selben Weg gehen können - den Wirtschaftsaufschwung auch durch Kriegstreiberei bewirken können oder ist das ausschließich ein Phänomen des Faschismus

" 3. Durch Reichsarbeitsdienst sehr Billige Arbeitestkräfte zu bekommen."

hätte die legitime Regierung vor Hitlers Machtergreifung den selben Weg gehen können - den Wirtschaftsaufschwung durch die Abschaffung von Mindestlohnbeschränkungen auch bewirken können


Hat also die Aussicht auf einen Krieg die Investoren zur Vergabe großer Kredite und das Ankurbeln der Produktion getrieben? Die Hoffnung mit der Zerstörung anderer Industriekräfte neue Märkte zu schaffen und auszubeuten?
Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?

Diese Antwort wäre mehr als befriedigend. So schafft sie auch eine interessante Parallele zum 1. Weltkrieg dem ja ebenfalls eine Weltwirtschaftskrise voranging.
Auch damals war der Staat sowie die arbeitende Bevölkerung hoch verschuldet und der einzige Antrieb für die Privaten Investoren Kredite für den Krieg zu geben die Aussicht auf diesen Krieg und der damit bezweckten Erschließung neuer Märkte gewesen sein kann.

PS: Die sozialen Errungenschaften von Kuba sind beeindruckend. Auch wenn ich keine Ahnung von den dortigen Verhältnissen habe finde ich die Quelle vertrauenswert.
Obwohl ich auch weiß dass vor 1989 selbst die Bevölkerung der BRD glaubte dass die DDR die 10.größte Wirtschaftsmaht der Welt war, was dann wohl doch nicht der Fall war (?) und diese beeindruckende Propagandaleistung ein Zeichen dafür ist die Glaubwürdigkeit von Berichten gut abzuschätzen.
Wie gesagt halte ich die Berichte über Kuba trozdem für wahrheitsgemäß.

MfG Chemo

"Alles in Zweifel ziehen"
Die Betonung liegt auf ALLES

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Name: Willi Nicke
Datum/Zeit: Dienstag, 8. M&a 2005 um 11:11:29 CEST
IP-Adresse: 217.185.132.135 (???)
Browser/OS: Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows 98
Thema:
  Nazis      DDR          Kuba
 
Eintrag:

Antwort an Trialer

@Trialer
> Zur DDR:
Die Subventionierungen für alle sozialen Bereiche waren klasse. Aber das ist einer der Gründe, warum die DDR pleite gegangen ist, denke ich. So kann man halt mit den anderen kapitalistischen Ländern nicht mithalten! Es ist schlimm, das ein Land für überragende soziale Leistungen sozusagen bestraft wird, indem es pleite geht(gezwungenermaßen!) <

Ja nach den der äußeren Erscheinung könnte man es annehmen, aber wer behauptet das die DDR  von den sozialen Leistungen pleite gegangen ist ??   DIE WELT, der Spiegel oder die Bild Zeitung, die CDU, die SPD oder die ARD, ZDF, oder RTL Nachrichten ?? Wen nutzt es dies so zu verbreiten ?

In den Artigel Schrieb ich „Pressefreiheit und Abschluss“
Hätten wir von Anfang die gleichen Wirtschaftlichen Ökonomischen Bedingungen.
Was denkst du warum Konrad Adenauer sagte, Lieber ein halbes Deutschland ganz als ein ganzes Deutschland halb?
Er wusste ganz genau das von ersten Tag nach den Krieg die westliche Besatzung Zone, in Ökonomischen Wirtschaftlichen und Rohstofflichen Bedienungen Haus hoch überlegen ist. Und des halb haben wir den Trabi aus Pappe gebaut, damit wir auch ein bar Autos hatten !!

Was Schrieb ich in den Artigel, „Glück Wunsch an alle Jugendliche für ihr bevor stehendes Fest“  Lasse dich nicht, von der äußeren Erscheinung Beeindrucken u. s. w..
Was Schrieb ich in den Artigel, Einige Gründe des Untergags des Sozialismus, Wenn man das Geld nur den Superreichen in den Arsch steckt, ist es kein Wunder das da keine Mittel für soziale Bereiche zu Verfügung stehen! Was ist da mit wohl gemeint ?

Neunzig % unserer Bevölkerung Besitzt gerade mal die Hälfte des gesamten Geld vermögen der BRD. Und eine Minderheit gerade mal Zehn % unsere Bevölkerung besitzt die andere Hälfte des gesamten Geld vermögen, und gab es denn das in der DDR ?? Nein,  diese Mittel standen für soziale Bereiche zur Verfügung.

Von sozialen her ist der Kommunismus dagegen viel effektiver Was ist da mit wohl gemeint ?
In der DDR gab es Polikliniken, die natürlich billiger sind als lauter Einzel Arzt prassen sind. Keine Reklame für Medikamente, das Geld konnte dafür eingespart werden. Die Pharmaindustrie konnte in der DDR kein Profit für sich machen, sondern die Pharmaindustrie war einzig da zu da ausreichen die Notwendigen Medikamente für die Bevölkerung zu Verfügung zu stellen.

Es gab nicht so viele Krankenkassen wie in der BRD wo jede Krankenkasse ein eigenen Vorstand hat, wo jetzt in den Verschiedenen Vorstädten sie sich vor kurzen die Gehälter zwischen 15,000,-€  und 36,000,- €  erhöht haben.
Also da konnte man in den Sozialistischen Staaten dieses  Geld  für die Kranken einsetzen.  

In jung Welt. Knast du den Artigel von 30.10.2004 Thema von Siegfried Wenzel Die DDR war nicht pleite. In Archiv Knast du den Artigel nach lesen !!  www.junewelt.de   oder den Artigel von 11.02.2005 Thema Peter Decker Dienst am Kapitalismus
oder den Artigel von 11.10.2004 Thema Gestern ist morgen jW dokumentiert Rede von Friedrich Wolff zum 55. Jahrestag der Gründung der DDR  oder den Artigel von 18.02.2005 Thema Karl Heinz Roth Feindliche Übernahme Epochenumbruch 1989, Rückwende der DDR vor 15 Jahren

@Chemo
Daß die NPD ein Vehikel der Herrschenden ist, das ist nicht neu. Das wissen wir aus der Vergangenheit. Nationalismus und Chauvinismus waren schon immer Spielarten der reaktionärsten Kreise im kapitalistischen System. Der gescheiterte Verbotsantrag gegen die NPD machte doch deutlich, daß es nicht möglich ist, das Ziehkind des Verfassungsschutzes zu verbieten. Dann müßte man ja den Verfassungsschutz selbst abschaffen. Doch der wird heute nicht nur gegen die Kommunisten gebraucht. (...) Das Thema NPD in den Medien relativiert den Völkermord vom Bush im Irak und soll uns aufzeigen, daß ein Völkermord, der der »Demokratie« dient, zwar nicht fein ist, aber irgendwie in Ordnung geht. (...)
Ulli Farin, Bramsche

Unternehmer-Chef mag Nazis lieber als Linke
Datum: Friday, 24.September. @ 18:46:42 CEST
Thema: Deutschland - Germany
NPD – ein Vehikel der Herrschenden

BDI-Chef Rogowski: Linke sind größere Gefahr als Nazis
CHEMNITZ - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, sieht keinen Anlass, die Wahlerfolge neofaschistischer Parteien in Deutschland ,,überzubewerten". Wie der BDI-Präsident in der heutigen Ausgabe der Chemnitzer ,,Freien Presse" erklärt, halte er hingegen die Wahlerfolge der Linken für eine viel größere Gefahr.
Damit erklärt zum ersten Mal einer der einflussreichsten deutschen Wirtschaftsfunktionäre ein Wiedererstarken des Nationalsozialismus in Deutschland für nachrangig und den Kampf gegen die parlamentarische Linke zur Priorität. Er bringt damit eine politische Option ins Spiel, die die Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik prägte und die Voraussetzungen für deren Ende im Bündnis zwischen deutschen Konservativen und Nationalsozialisten schuf.

> Modells für sozialistische Staaten betrachte diese Errungenschaften als eine Errungenschaft der kommunistischen Arbeiterbewegung, auch wenn sie in diesem Fall wahrscheinlich nur zur Aufrechterhaltung der sozialistischen Fassade existierten >
Wahrscheinlich nur zur Aufrechterhaltung der sozialistischen Fassade existierten,  das ist ein Glatte Lüge. Auch wen unsre SED Parteibonzen sehr viel Scheiße gebaut hatten, war das Honeckers innere Einstellung.

Die soziale Sicherheit war die Sozialpolitik der sozialistischen Länder und keine bloße Fassade. Das war die Partei und Staats Politik, nach ihren Wirtschaftlichen Möglichkeiten gewesen. Warum es Scheiterte das waren fiele verschiedene Ursachen, da rann schult. In Artigel  „Einige Gründe des Untergangs des Sozialismus“, habe ich ein bar Ursachen dargelegt. Es sind aber natürlich noch nicht alle Ursachen gewesen, das währe noch ein extra eigener Artigel.

Zuschüsse für die Bevölkerung waren in der ehemaligen DDR aus gesellschaftlichen Fonds in (Milliarden Mark)
Wohnungswesen     1981-1985  52  Milliarden Mark
Stabiler Verbraucherpreise für Grundbedars und sowie für Mieten 1981-1985  136  Milliarden Mark  
Bildungswesen     1981-1985  53  Milliarden Mark
Gesundheits und Soziallwesen     1981-1985  18,6  Milliarden Mark
Sozialversicherung     1981-1985   71,4  Milliarden Mark
Kredit und Zinserlaß für iunge Eheleute 1981-1985    1,1 Milliarden Mark
Erholung, Kultur, Sport . 1981-1985  13,3  Milliarden Mark
Zuschüsse wie zum Beispiel, für Strom, Kindergarten- Kinderkrippen, Ferienlager, Gewergschfts -Heime, Theater, und Files mehr.

>  Es wurde tatsächlich einige soziale Dienste eingerichtet die allerdings nicht sehr weit gingen.  <

Im Faschismus existierten  soziale Dienste auf einen sehr niedrigen nie wo, die allerdings nicht der Rede wehrt sinnt, weil sie  nur der Fassade dienten.
Wie jetzt in der BRD werden soziale Errungenschaften Stück für Stück abgebaut, weil jetzt die Sozialistisch Länder nicht mehr existierten , brauchen die Imperialisten keine Rücksicht mehr zu nehmen, als die Sozialistisch Länder noch existierten waren die Imperialisten gezwungen soziale Errungenschaften zu zu lassen. Warum ist wohl klar.

> Nachdem die N-"S"-D-"A"-P 1933 die Macht errang stieg das BSP und die Arbeitslosigkeit sank drastisch <
Ja aber nur des halb, weil Hitler die Kriegsproduktion an kurbeln musste! Und die Autobahn musste so schnell wie möglich gebaut werden, es war ja nicht viel zeit da zu, von der Kriegsvorbereitung 1933 bis 1939 zum Krieg. Die Arbeiter wurden in den Reichs Arbeitsdienst verpflichtet, das waren für die Unternehmerverbände sehr Billige Arbeitest Kräfte.

> Diese Profitabilität konnten sie sich nur versprochen haben wenn der Profit an einer ausbeutbaren Stelle lag. Dieser lag zur Wirtschaftskrise aber sicher weder bei Arbeitern noch in den Staatskassen (was praktisch dasselbe ist).
Was änderte sich zu Hitlers Machtergreifung, dass Anleger sich plötzlich Profit in der Herstellung von Autobahnen und Waffen erhofften wenn weder Volk noch Staat keine Mittel hatte diese zu bezahlen? <

1. Der Staat hatte noch genug Geld bei Hitlers Macht Ergreifung
2. Durch Kredite und Hitlers versprechen im Krieg Profite machen zu können.
3. Durch Reichs Arbeitsdienst sehr Billige Arbeitestkräfte zu bekommen.

Die deutsche Wehrmacht  testete1936 im spanischen Bürgerkrieg an der Seite der Franco-Faschisten ihre Waffen für den immer näher rückenden Krieg.

Vor unseren Augen hatten wir doch das lebendige Beispiel einer solchen Dynamik, das Hitler die Autobahnen  und Waffen Produzieren lies und das die Anleger  Profit machten Konten und die Autobahnen bauten und Waffen Herstellten.

"Unter den Nazis konnte man sich wieder auf die Straße trauen."
Natürlich, solange man kein Kommunist, Sozialdemokrat, Jude, Homosexueller, Lesbisch, Behinderter, Ausländer, Gewerkschafter, Obdachloser oder Künstler war. Und wie war es um die Sicherheit während des Krieges bestellt?


Wie der BDI-Präsident in der heutigen Ausgabe der Chemnitzer ,,Freien Presse" erklärt, halte.
Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, sieht
keinen Anlass, die Wahlerfolge neofaschistischer Parteien in Deutschland ,,überzubewerten".
Er hingegen die Wahlerfolge der Linken für eine viel größere Gefahr.
Damit erklärt zum ersten Mal einer der einflussreichsten deutschen Wirtschaftsfunktionäre ein Wiedererstarken des Nationalsozialismus in Deutschland für nachrangig und den Kampf gegen die parlamentarische Linke zur Priorität. Er bringt damit eine politische Option ins Spiel, die die Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik prägte und die Voraussetzungen für deren Ende im Bündnis zwischen deutschen Konservativen und Nationalsozialisten schuf.

Alexander Sinowjew. Der bekannte sowjetische Dissident, meint.
Ich lebte hier im Westen 21 Jahre und beschäftige mich mit dem hiesigen System. Versuchen Sie, in den Gesetzen der westlichen Länder soziale Rechte zu finden. Es gibt keine, dafür aber Arbeitslosigkeit, Armut usw. So etwas existierte in Rußland vor der ,,Perestroika“ nicht. In jener Hinsicht viel besser. Nehmen Sie nur die kostenlose medizinische Betreuung die billigen Mieten. die ganz anders gearteten menschlichen Beziehungen


@Trialer
> (aktuelles Beispiel: Kuba) <

Wie in welschen sinne meinst du das, habe das nicht verstanden?

In den Artigel Schrieb ich  „Pressefreiheit und Abschluss?“
Zweitens die Kubaner hatte nicht das Hoch entwickelte West Europa vor ihren Augen, von einmal den USA abgesehen. Sondern die Lateinamerikanischen Länder, wie Honduras. Bolivien, Peru, Guatemala, Haiti und so Weiter, die Kubaner wissen genau wie die Soziale Lage für die Menschen in diesen Ländern bestellt ist!

Staaten           BSP/Kopf,      BSP/Kopf,    Einwohner,     Einwohner,     Säuglings-       Lebens-       Arbeitslose,
                          US$               US$             je Arzt           je Zahnart        sterblich.     erwartung          in %

Jahr                   1989              1993             2000                 2000                 2003           2003             2003

Deutschland    21,417           26,700              310                 1385                    5                 78                 8,2   
Kuba                2,557             1,662              209                 1655                    6                 76                 3,4
Honduras            481                636             4126               47734                  33                 68                11,8
Jamaika           1,005             1,598             5769               44333                  16                 75                15,7
Bolivien               598               736             2304                 5635                  78                 63                  9,6
Dominikanis        720             1,262             1027               10933                  47                 68                 X
Türkei              1,273             1,639             1159                 5583                  36                 70                  8,3
Russland         5,770             3,938               224                 1958                  18                 67                  8,6
Kenia                 345                312             7270               38913                  69                 52                30,0

Der Zerfall des Ostblocks und die Auflösung der Sowjetunion ab 1989 hatten für Kuba dramatische Konsequenzen: Rund 85% seiner Exportmärkte sowie die beachtliche sowjetische Unterstützung im Gegenwert von schätzungsweise mehreren Milliarden USD pro Jahr entfielen. Beides war Voraussetzung für das Funktionieren der kubanischen Wirtschaft in ihrer damaligen Form.
In der seit 1989 andauernden wirtschaftlichen "Sonderperiode" (periodo especial) musste Kuba sowohl die Wirtschaftsbeziehungen als auch die Wirtschaftsstruktur neu orientieren.

Nach 1989/93 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mindestens 35%. Dieser Trend kehrte sich erst 1994 wieder um. Das reale BIP-Wachstum betrug offiziell: 1994: 0,7%; 1995: 2,5%; 1996: 7,8%; 1997: 2,5%; 1998: 1,2%; 1999: 6,2%; 2000: 5,6%; 2001: 3%, 2002: 1,1%, 2003: 2,6%.

Im Jahr 2003 betrug das BIP offiziell 32,85 Mrd. kubanische Pesos (zu laufenden Preisen), d.h. rd. 2.800 Pesos pro Kopf. Die Aussagekraft dieser Zahlen ist jedoch begrenzt, weil sie auf dem amtlichen Kurs von 1 Peso = 1 US-Dollar beruhen und der Peso nicht konvertibel ist. An den staatlichen Wechselstuben betrug der Wechselkurs (nur für Bargeldtransaktionen von Privatpersonen) 2003 rd. 26 Pesos für 1 USD. Offizielle Angaben zum BIP in USD werden seit kurzem auch nach einer "Parität der Kaufkraft" gemacht (dieses Modell beinhaltet die kostenlosen medizinischen und Ausbildungsleistungen). Danach betrug das BIP 2002 57,7 Mrd. USD., d.h. rd. 5.200 USD pro Kopf. Über die Aussagefähigkeit können keine Angaben gemacht werden.
BIP pro Kopf in  (auf Pesobasis)
Kuba     2002     2003     2004
             2,790    2,800    3,000

Aus  www.cuba-si.de 
„Die wichtigsten Ergebnisse des Volkwirtschaftsplanes 2004 Kuba und Aussic“
„Geschichten aus dem Thüringer Wald“
„Fidel bei der Abschlussveranstaltung des UJC-Kongress“

Ein bar Auszüge der rede Fidel des UJC-Kongress
6 052 Müttern wurde es ermöglicht, sich voll der Pflege ihrer Kinder mit schweren Behinderungen zu widmen, wobei sie ein Gehalt erhalten.

Nach Informationen des Ministeriums für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit schon bis Ende dieses Jahres auf unter 2 % gesunken, etwas vollkommen Unmögliches in jedem kapitalistischen Industrieland.

Anmerkung beim den Zusammenbruch der sozialistischen Staaten die wichtigsten Auslandsmärkte wegbrachen.
Waren in ganz Kuba damals 8,1 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos geworden.

An 913 Schulen wurde eine Generalreparatur durchgeführt. 32 neue Schulen wurden gebaut. Die Nation verfügt heute über 5 270 neue Klassenräume für die Bildung.

Schlacht des Humanismus gegen die Enthumanisierung ist, die Schlacht von Brüderlichkeit und Kameradschaft gegen rohesten Egoismus ..., die Schlacht der Gerechtigkeit gegen die brutalste Ungerechtigkeit; die Schlacht für unser Volk und die Schlacht für andere Völker“, sind in Ausübung humaner und solidarischer Missionen zum Zeitpunkt 23 413 Gesundheitshelfer in 66 Ländern im Einsatz. Eine überaus große Anzahl von ihnen arbeitet in den ärmsten Vierteln des großen Vaterlandes Simon Bolivars, das sich mitten im revolutionären Umbruch befindet unter der Führerschaft eines neuen und außergewöhnlichen politischen Leaders, Anhänger Bolivars und Martis und enger Freund Kubas: Hugo Chávez Frías.

Auf einem so lebenswichtigen Gebiet wie dem Gesundheitswesen, erhält die Bevölkerung den Nutzen wichtiger Investitionen, die insgesamt 444 Polikliniken betreffen, 107 davon wurden schon vollständig neugestaltet, bei 34 ist dieser Prozess im Gang. Dazu kommen die Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten, die in 27 Krankenhausern durchgeführt werden, als Teil eines Programms, das ebenfalls alle einschließen wird; weiterhin die Eröffnung von 217 Physiotherapiesalons in den Polikliniken, wobei bis Ende des nächsten Jahres alle Polikliniken über diesen Dienst verfügen werden. Außerdem wurden 24 neue Hämodialysedienste, 88 Optiken und 118 Intensivstationen in den Kreisen eröffnet, in denen es keine chirurgischen Krankenhäuser gibt und die deshalb nicht über diesen wertvollen medizinischen Dienst verfügten, der schon tausende von Leben gerettet hat.

Nicht ein einziges Kind wird vergessen

E. MARTIN SCHOTZ und JANE CROSBY - für Granma Internacional
IN den letzten beiden Wochen bereisten wir ein Entwicklungsland der Dritten Welt, in dem nicht ein einziges Kind vergessen wird. Als Teilnehmer an einem Kurs in vergleichbarer Sozialpolitik einer Bostoner Oberschule sprachen wir in Städten und Dörfern von einem Ende zum anderen der Insel mit Regierungsfunktionären, Lehrern, Ärzten, Künstlern, Schriftstellern, Leuten auf der Straße und Kindern.
Nirgends sieht man ein unterernährtes Kind. Und dazu sind die Kinder glücklich, gesund und ausgeglichen. In ihren eleganten Schuluniformen plaudern und lachen sie. Jedes Kind hat seinen Lehrer, und jeder Lehrer eine fünfjährige Hochschulausbildung. Sogar in den Bergen, wo es selten mehr als drei Kinder in einem Schuljahr gibt, werden Lehrer eingesetzt, die es gewohnt sind, in einer Klasse drei Kinder zu unterrichten.
In einer Millionenstadt erzählt uns eine Gruppe körperbehinderter Personen, - sie sind Leiter ihrer eigenen Organisation, - was die Regierung alles tut, um ihnen zu helfen. Wie sie berichten, gibt es 56 Kinder in dieser Stadt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Schule gehen können. So wurde 21 Lehrern die Aufgabe erteilt, jedes Kind zu Hause zu besuchen, um zusammen mit den Organisationen der Gemeinde die beste Möglichkeit herauszufinden, sie zu unterrichten, um ihnen zu helfen, sich in die Gesellschaft einzugliedern.
In jedem Wohngebiet der Stadt, im kleinsten Dörfchen, und sei es noch so abgelegen, lebt ein Arzt, der die Bewohner betreut und erste Hilfe leistet. Das alles ist mit der Nationalkampagne des Gesundheitswesens koordiniert. Die Ärzte sind mit den Polikliniken und Fachpraxen verbunden. Die Lebenserwartung liegt landesweit bei 76 Jahren und die Kindersterblichkeitsrate ist vergleichbar mit der entwickelter Länder.
Auf den ersten Blick ist das alles unvorstellbar, bedenkt man, daß dieses Land vor zehn Jahren über Nacht seinen größten Handelspartner verlor. Die Nation, die für 80 Prozent seines Außenhandels (zu viel niedrigeren Preisen als auf dem Weltmarkt) verantwortlich war, verschwand, und das Land mußte sehen, wie es fertig wurde.
Wie haben sie es geschafft? Kritische Wohnungsprojekte wurden vorgezogen. Lebensmittel sind weiterhin rationalisiert. Aber nicht ein einziger Kindergarten oder eine einzige Schule wurden geschlossen. "Wir sind arm, aber wir teilen das Wenige untereinander auf." "Die Kinder stehen weiterhin an erster Stelle". Das sind nicht nur Worte. "Kein  Kind wird vernachlässigt."  Zweifellos ist das nicht durch die freie Marktwirtschaft und die Steuersenkungen für die Reichen erreicht worden. Man erreichte es mit einem nationalen System zur Unterstützung der Weltgesundheit und Bildung, zu dem ein komplizierter sozialer Organisationsprozeß hinzukommt, in dem Gesundheit, Bildung und das Wohlergehen des Volkes eine unverbrüchliche Priorität sind.
Wollen Sie sehen wie das möglich ist, besuche Sie Kuba.
Dr. Martin Schotz und Jane Crosby sind Mitglieder der Klinik für Familienservice des Gesundheitsinstitutes der Gemeinde von South End, Boston, im Staate Massachusetts. Dr. Schotz gehört ferner der Psychiatergruppe der Gemeinde für gemeinsame Unterstützung der Kindheit, in der Schule von Lakeside, an.

A luta continua, viva el Kommunismo
W. Nicke.

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Name: Chemo
Datum/Zeit: Sonntag, 27. Feb 2005 um 22:56:20 CEST
IP-Adresse: 213.6.75.151 (???)
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Thema:
soziale Errungenschaften unhd Wirtschaft im Faschismus
 
Eintrag:

Vor allem die sozialen Errungenschaften in der DDR können von Kommunisten gut als Beispiel kommunistischer Zielsetzung angeführt werden. Sie waren beachtlich und denen der kapitalistischen Ländern weit vorraus. Auch ich als Kritiker des DDR- (nachrevolutionär-sowjetischen-) Modells für sozialistische Staaten betrachte diese Errungenschaften als eine Erungenschaft der kommunistischen Arbeiterbewegung, auch wenn sie in diesem Fall wahrscheinlich nur zur Aufrechterhaltung der sozialistischen Fassade existierten. Sie spiegeln (heute vor allem in Kuba) den Wert der kommunistischen Bewegung wieder.

Allein schon die Tatsache das die faschistichen Parteien _nichts_ an der bestehenden Wirtschaftsordnung ändern wollen offenbart das Lügengerüst ihres Programms.
Sollten innerhalb einer kapitalistischen Ordnung tatsächlich solche sozialen Strukturen, ohne die bestehenden Verhältnisse zu andern, möglich sein, wären sie bereits zur Eindämmung alternativer Bewegungen etabliert. Denn die Burgeosie und ihre ausgebildeten Helfershelfer ist nicht dumm!

@Trialer:
Der Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft sowie der der UdSSR würde ich nicht zwangsläufig mit diesen sozialen Errungenschaften in Verbindung bringen. Dies wäre höchstens der Fall wenn die DDR zur Einhaltung dieser Leistungen massiv auf Importe angewiesen wäre - sie war allerdings in dieser Beziehung größtenteils autark da es sich um Grundnahrungsmittel und Dienstleistungen handelt. Teure Importwaren waren höchstens durch soziale Leistungen die mit Gas- und Ölverbrauch in Zusammenhang standen nötig.

@Willi Nicke:
Nachdem die N-"S"-D-"A"-P 1933 die Macht errang stieg das BSP und die Arbeitslosigkeit sank drastisch. Die Löhne dagegen blieben jedoch während der gesamten NS-Herrschaft auf Wirtschaftskrisen-Minimum, sanken gegen Ende des Krieges sogar weiter. Es wurde tatsächlich einige soziale Dienste eingerichtet die allerdings nicht sehr weit gingen.
Dein Argument ist auch unter kapitalistisch-Liberalen ("burgeosen") Wirtschaftswissenschaftlern verbreitet, da das heutige BRD-Regime aus Selbsterhaltungszwecken dem Faschismus natürlich auch keinen positiven Wirtschaftseinfluss zubilligt.
Allerdings irritiert mich dieses Argument wirtshaftswissenschaftlich ziemlich. Angebot, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze entstehen nicht aus reiner Nachfrage: erst der ökonomische Profit treibt die Anleger zur Produktionsausweitung (Anstellung von Arbeitskräften). Diese Profitabilität konnten sie sich nur versprochen haben wenn der Profit an einer ausbeutbaren Stelle lag. Dieser lag zur Wirtsachftskrise aber sicher weder bei Arbeitern noch in den Staatskassen (was praktisch dasselbe ist).
Was änderte sich zu Hitlers Machtergreifung, dass Anleger sich plötzlich Profit in der Herstellung von Autobahnen und Waffen erhofften wenn weder Volk noch Staat keine Mittel hatte diese zu bezahlen?
Erbitte Aufklärung!

"Alles in Zweifel ziehen"
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