Antwort an Trialer
@Trialer
> Zur DDR:
Die Subventionierungen für alle sozialen Bereiche waren klasse. Aber das ist einer
der Gründe, warum die DDR pleite gegangen ist, denke ich. So kann man halt mit den
anderen kapitalistischen Ländern nicht mithalten! Es ist schlimm, das ein Land für
überragende soziale Leistungen sozusagen bestraft wird, indem es pleite geht(gezwungenermaßen!)
<
Ja nach den der äußeren Erscheinung könnte man es annehmen, aber wer behauptet das
die DDR von den sozialen Leistungen pleite gegangen ist ?? DIE
WELT, der Spiegel oder die Bild Zeitung, die CDU, die SPD oder die ARD, ZDF, oder
RTL Nachrichten ?? Wen nutzt es dies so zu verbreiten ?
In den Artigel Schrieb ich „Pressefreiheit und Abschluss“
Hätten wir von Anfang die gleichen Wirtschaftlichen Ökonomischen Bedingungen.
Was denkst du warum Konrad Adenauer sagte, Lieber ein halbes Deutschland ganz als
ein ganzes Deutschland halb?
Er wusste ganz genau das von ersten Tag nach den Krieg die westliche Besatzung Zone,
in Ökonomischen Wirtschaftlichen und Rohstofflichen Bedienungen Haus hoch überlegen
ist. Und des halb haben wir den Trabi aus Pappe gebaut, damit wir auch ein bar Autos
hatten !!
Was Schrieb ich in den Artigel, „Glück Wunsch an alle Jugendliche für ihr bevor stehendes
Fest“ Lasse dich nicht, von der äußeren Erscheinung Beeindrucken u. s. w..
Was Schrieb ich in den Artigel, Einige Gründe des Untergags des Sozialismus, Wenn
man das Geld nur den Superreichen in den Arsch steckt, ist es kein Wunder das da
keine Mittel für soziale Bereiche zu Verfügung stehen! Was ist da mit wohl gemeint
?
Neunzig % unserer Bevölkerung Besitzt gerade mal die Hälfte des gesamten Geld vermögen
der BRD. Und eine Minderheit gerade mal Zehn % unsere Bevölkerung besitzt die andere
Hälfte des gesamten Geld vermögen, und gab es denn das in der DDR ?? Nein,
diese Mittel standen für soziale Bereiche zur Verfügung.
Von sozialen her ist der Kommunismus dagegen viel effektiver Was ist da mit wohl
gemeint ?
In der DDR gab es Polikliniken, die natürlich billiger sind als lauter Einzel Arzt
prassen sind. Keine Reklame für Medikamente, das Geld konnte dafür eingespart werden.
Die Pharmaindustrie konnte in der DDR kein Profit für sich machen, sondern die Pharmaindustrie
war einzig da zu da ausreichen die Notwendigen Medikamente für die Bevölkerung zu
Verfügung zu stellen.
Es gab nicht so viele Krankenkassen wie in der BRD wo jede Krankenkasse ein eigenen
Vorstand hat, wo jetzt in den Verschiedenen Vorstädten sie sich vor kurzen die Gehälter
zwischen 15,000,-€ und 36,000,- € erhöht haben.
Also da konnte man in den Sozialistischen Staaten dieses Geld für die
Kranken einsetzen.
In jung Welt. Knast du den Artigel von 30.10.2004 Thema von Siegfried Wenzel Die
DDR war nicht pleite. In Archiv Knast du den Artigel nach lesen !! www.junewelt.de
oder den Artigel von 11.02.2005 Thema Peter Decker Dienst am Kapitalismus
oder den Artigel von 11.10.2004 Thema Gestern ist morgen jW dokumentiert Rede von
Friedrich Wolff zum 55. Jahrestag der Gründung der DDR oder den Artigel von
18.02.2005 Thema Karl Heinz Roth Feindliche Übernahme Epochenumbruch 1989, Rückwende
der DDR vor 15 Jahren
@Chemo
Daß die NPD ein Vehikel der Herrschenden ist, das ist nicht neu. Das wissen wir aus
der Vergangenheit. Nationalismus und Chauvinismus waren schon immer Spielarten der
reaktionärsten Kreise im kapitalistischen System. Der gescheiterte Verbotsantrag
gegen die NPD machte doch deutlich, daß es nicht möglich ist, das Ziehkind des Verfassungsschutzes
zu verbieten. Dann müßte man ja den Verfassungsschutz selbst abschaffen. Doch der
wird heute nicht nur gegen die Kommunisten gebraucht. (...) Das Thema NPD in den
Medien relativiert den Völkermord vom Bush im Irak und soll uns aufzeigen, daß ein
Völkermord, der der »Demokratie« dient, zwar nicht fein ist, aber irgendwie in Ordnung
geht. (...)
Ulli Farin, Bramsche
Unternehmer-Chef mag Nazis lieber als Linke
Datum: Friday, 24.September. @ 18:46:42 CEST
Thema: Deutschland - Germany
NPD – ein Vehikel der Herrschenden
BDI-Chef Rogowski: Linke sind größere Gefahr als Nazis
CHEMNITZ - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael
Rogowski, sieht keinen Anlass, die Wahlerfolge neofaschistischer Parteien in Deutschland
,,überzubewerten". Wie der BDI-Präsident in der heutigen Ausgabe der Chemnitzer ,,Freien
Presse" erklärt, halte er hingegen die Wahlerfolge der Linken für eine viel größere
Gefahr.
Damit erklärt zum ersten Mal einer der einflussreichsten deutschen Wirtschaftsfunktionäre
ein Wiedererstarken des Nationalsozialismus in Deutschland für nachrangig und den
Kampf gegen die parlamentarische Linke zur Priorität. Er bringt damit eine politische
Option ins Spiel, die die Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik prägte und
die Voraussetzungen für deren Ende im Bündnis zwischen deutschen Konservativen und
Nationalsozialisten schuf.
> Modells für sozialistische Staaten betrachte diese Errungenschaften als eine Errungenschaft
der kommunistischen Arbeiterbewegung, auch wenn sie in diesem Fall wahrscheinlich
nur zur Aufrechterhaltung der sozialistischen Fassade existierten >
Wahrscheinlich nur zur Aufrechterhaltung der sozialistischen Fassade existierten,
das ist ein Glatte Lüge. Auch wen unsre SED Parteibonzen sehr viel Scheiße gebaut
hatten, war das Honeckers innere Einstellung.
Die soziale Sicherheit war die Sozialpolitik der sozialistischen Länder und keine
bloße Fassade. Das war die Partei und Staats Politik, nach ihren Wirtschaftlichen
Möglichkeiten gewesen. Warum es Scheiterte das waren fiele verschiedene Ursachen,
da rann schult. In Artigel „Einige Gründe des Untergangs des Sozialismus“,
habe ich ein bar Ursachen dargelegt. Es sind aber natürlich noch nicht alle Ursachen
gewesen, das währe noch ein extra eigener Artigel.
Zuschüsse für die Bevölkerung waren in der ehemaligen DDR aus gesellschaftlichen
Fonds in (Milliarden Mark)
Wohnungswesen 1981-1985 52 Milliarden Mark
Stabiler Verbraucherpreise für Grundbedars und sowie für Mieten 1981-1985 136
Milliarden Mark
Bildungswesen 1981-1985 53 Milliarden Mark
Gesundheits und Soziallwesen 1981-1985 18,6 Milliarden
Mark
Sozialversicherung 1981-1985 71,4 Milliarden
Mark
Kredit und Zinserlaß für iunge Eheleute 1981-1985 1,1 Milliarden Mark
Erholung, Kultur, Sport . 1981-1985 13,3 Milliarden Mark
Zuschüsse wie zum Beispiel, für Strom, Kindergarten- Kinderkrippen, Ferienlager,
Gewergschfts -Heime, Theater, und Files mehr.
> Es wurde tatsächlich einige soziale Dienste eingerichtet die allerdings nicht
sehr weit gingen. <
Im Faschismus existierten soziale Dienste auf einen sehr niedrigen nie wo,
die allerdings nicht der Rede wehrt sinnt, weil sie nur der Fassade dienten.
Wie jetzt in der BRD werden soziale Errungenschaften Stück für Stück abgebaut, weil
jetzt die Sozialistisch Länder nicht mehr existierten , brauchen die Imperialisten
keine Rücksicht mehr zu nehmen, als die Sozialistisch Länder noch existierten waren
die Imperialisten gezwungen soziale Errungenschaften zu zu lassen. Warum ist wohl
klar.
> Nachdem die N-"S"-D-"A"-P 1933 die Macht errang stieg das BSP und die Arbeitslosigkeit
sank drastisch <
Ja aber nur des halb, weil Hitler die Kriegsproduktion an kurbeln musste! Und die
Autobahn musste so schnell wie möglich gebaut werden, es war ja nicht viel zeit da
zu, von der Kriegsvorbereitung 1933 bis 1939 zum Krieg. Die Arbeiter wurden in den
Reichs Arbeitsdienst verpflichtet, das waren für die Unternehmerverbände sehr Billige
Arbeitest Kräfte.
> Diese Profitabilität konnten sie sich nur versprochen haben wenn der Profit an
einer ausbeutbaren Stelle lag. Dieser lag zur Wirtschaftskrise aber sicher weder
bei Arbeitern noch in den Staatskassen (was praktisch dasselbe ist).
Was änderte sich zu Hitlers Machtergreifung, dass Anleger sich plötzlich Profit in
der Herstellung von Autobahnen und Waffen erhofften wenn weder Volk noch Staat keine
Mittel hatte diese zu bezahlen? <
1. Der Staat hatte noch genug Geld bei Hitlers Macht Ergreifung
2. Durch Kredite und Hitlers versprechen im Krieg Profite machen zu können.
3. Durch Reichs Arbeitsdienst sehr Billige Arbeitestkräfte zu bekommen.
Die deutsche Wehrmacht testete1936 im spanischen Bürgerkrieg an der Seite der
Franco-Faschisten ihre Waffen für den immer näher rückenden Krieg.
Vor unseren Augen hatten wir doch das lebendige Beispiel einer solchen Dynamik, das
Hitler die Autobahnen und Waffen Produzieren lies und das die Anleger
Profit machten Konten und die Autobahnen bauten und Waffen Herstellten.
"Unter den Nazis konnte man sich wieder auf die Straße trauen."
Natürlich, solange man kein Kommunist, Sozialdemokrat, Jude, Homosexueller, Lesbisch,
Behinderter, Ausländer, Gewerkschafter, Obdachloser oder Künstler war. Und wie war
es um die Sicherheit während des Krieges bestellt?
Wie der BDI-Präsident in der heutigen Ausgabe der Chemnitzer ,,Freien Presse" erklärt,
halte.
Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski,
sieht
keinen Anlass, die Wahlerfolge neofaschistischer Parteien in Deutschland ,,überzubewerten".
Er hingegen die Wahlerfolge der Linken für eine viel größere Gefahr.
Damit erklärt zum ersten Mal einer der einflussreichsten deutschen Wirtschaftsfunktionäre
ein Wiedererstarken des Nationalsozialismus in Deutschland für nachrangig und den
Kampf gegen die parlamentarische Linke zur Priorität. Er bringt damit eine politische
Option ins Spiel, die die Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik prägte und
die Voraussetzungen für deren Ende im Bündnis zwischen deutschen Konservativen und
Nationalsozialisten schuf.
Alexander Sinowjew. Der bekannte sowjetische Dissident, meint.
Ich lebte hier im Westen 21 Jahre und beschäftige mich mit dem hiesigen System. Versuchen
Sie, in den Gesetzen der westlichen Länder soziale Rechte zu finden. Es gibt keine,
dafür aber Arbeitslosigkeit, Armut usw. So etwas existierte in Rußland vor der ,,Perestroika“
nicht. In jener Hinsicht viel besser. Nehmen Sie nur die kostenlose medizinische
Betreuung die billigen Mieten. die ganz anders gearteten menschlichen Beziehungen
@Trialer
> (aktuelles Beispiel: Kuba) <
Wie in welschen sinne meinst du das, habe das nicht verstanden?
In den Artigel Schrieb ich „Pressefreiheit und Abschluss?“
Zweitens die Kubaner hatte nicht das Hoch entwickelte West Europa vor ihren Augen,
von einmal den USA abgesehen. Sondern die Lateinamerikanischen Länder, wie Honduras.
Bolivien, Peru, Guatemala, Haiti und so Weiter, die Kubaner wissen genau wie die
Soziale Lage für die Menschen in diesen Ländern bestellt ist!
Staaten BSP/Kopf, BSP/Kopf,
Einwohner, Einwohner, Säuglings-
Lebens- Arbeitslose,
US$ US$
je Arzt
je Zahnart sterblich. erwartung
in %
Jahr 1989
1993
2000 2000
2003
2003 2003
Deutschland 21,417 26,700
310
1385
5 78
8,2
Kuba 2,557
1,662
209 1655
6
76
3,4
Honduras 481
636 4126
47734
33
68 11,8
Jamaika 1,005
1,598 5769
44333
16
75 15,7
Bolivien 598
736
2304 5635
78
63
9,6
Dominikanis 720
1,262 1027
10933
47 68
X
Türkei 1,273
1,639 1159
5583
36
70 8,3
Russland 5,770
3,938 224
1958
18
67 8,6
Kenia 345
312
7270 38913
69
52 30,0
Der Zerfall des Ostblocks und die Auflösung der Sowjetunion ab 1989 hatten für Kuba
dramatische Konsequenzen: Rund 85% seiner Exportmärkte sowie die beachtliche sowjetische
Unterstützung im Gegenwert von schätzungsweise mehreren Milliarden USD pro Jahr entfielen.
Beides war Voraussetzung für das Funktionieren der kubanischen Wirtschaft in ihrer
damaligen Form.
In der seit 1989 andauernden wirtschaftlichen "Sonderperiode" (periodo especial)
musste Kuba sowohl die Wirtschaftsbeziehungen als auch die Wirtschaftsstruktur neu
orientieren.
Nach 1989/93 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mindestens 35%. Dieser Trend
kehrte sich erst 1994 wieder um. Das reale BIP-Wachstum betrug offiziell: 1994: 0,7%;
1995: 2,5%; 1996: 7,8%; 1997: 2,5%; 1998: 1,2%; 1999: 6,2%; 2000: 5,6%; 2001: 3%,
2002: 1,1%, 2003: 2,6%.
Im Jahr 2003 betrug das BIP offiziell 32,85 Mrd. kubanische Pesos (zu laufenden Preisen),
d.h. rd. 2.800 Pesos pro Kopf. Die Aussagekraft dieser Zahlen ist jedoch begrenzt,
weil sie auf dem amtlichen Kurs von 1 Peso = 1 US-Dollar beruhen und der Peso nicht
konvertibel ist. An den staatlichen Wechselstuben betrug der Wechselkurs (nur für
Bargeldtransaktionen von Privatpersonen) 2003 rd. 26 Pesos für 1 USD. Offizielle
Angaben zum BIP in USD werden seit kurzem auch nach einer "Parität der Kaufkraft"
gemacht (dieses Modell beinhaltet die kostenlosen medizinischen und Ausbildungsleistungen).
Danach betrug das BIP 2002 57,7 Mrd. USD., d.h. rd. 5.200 USD pro Kopf. Über die
Aussagefähigkeit können keine Angaben gemacht werden.
BIP pro Kopf in (auf Pesobasis)
Kuba 2002 2003 2004
2,790 2,800
3,000
Aus www.cuba-si.de
„Die wichtigsten Ergebnisse des Volkwirtschaftsplanes 2004 Kuba und Aussic“
„Geschichten aus dem Thüringer Wald“
„Fidel bei der Abschlussveranstaltung des UJC-Kongress“
Ein bar Auszüge der rede Fidel des UJC-Kongress
6 052 Müttern wurde es ermöglicht, sich voll der Pflege ihrer Kinder mit schweren
Behinderungen zu widmen, wobei sie ein Gehalt erhalten.
Nach Informationen des Ministeriums für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit schon bis
Ende dieses Jahres auf unter 2 % gesunken, etwas vollkommen Unmögliches in jedem
kapitalistischen Industrieland.
Anmerkung beim den Zusammenbruch der sozialistischen Staaten die wichtigsten Auslandsmärkte
wegbrachen.
Waren in ganz Kuba damals 8,1 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos geworden.
An 913 Schulen wurde eine Generalreparatur durchgeführt. 32 neue Schulen wurden gebaut.
Die Nation verfügt heute über 5 270 neue Klassenräume für die Bildung.
Schlacht des Humanismus gegen die Enthumanisierung ist, die Schlacht von Brüderlichkeit
und Kameradschaft gegen rohesten Egoismus ..., die Schlacht der Gerechtigkeit gegen
die brutalste Ungerechtigkeit; die Schlacht für unser Volk und die Schlacht für andere
Völker“, sind in Ausübung humaner und solidarischer Missionen zum Zeitpunkt 23 413
Gesundheitshelfer in 66 Ländern im Einsatz. Eine überaus große Anzahl von ihnen arbeitet
in den ärmsten Vierteln des großen Vaterlandes Simon Bolivars, das sich mitten im
revolutionären Umbruch befindet unter der Führerschaft eines neuen und außergewöhnlichen
politischen Leaders, Anhänger Bolivars und Martis und enger Freund Kubas: Hugo Chávez
Frías.
Auf einem so lebenswichtigen Gebiet wie dem Gesundheitswesen, erhält die Bevölkerung
den Nutzen wichtiger Investitionen, die insgesamt 444 Polikliniken betreffen, 107
davon wurden schon vollständig neugestaltet, bei 34 ist dieser Prozess im Gang. Dazu
kommen die Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten, die in 27 Krankenhausern durchgeführt
werden, als Teil eines Programms, das ebenfalls alle einschließen wird; weiterhin
die Eröffnung von 217 Physiotherapiesalons in den Polikliniken, wobei bis Ende des
nächsten Jahres alle Polikliniken über diesen Dienst verfügen werden. Außerdem wurden
24 neue Hämodialysedienste, 88 Optiken und 118 Intensivstationen in den Kreisen eröffnet,
in denen es keine chirurgischen Krankenhäuser gibt und die deshalb nicht über diesen
wertvollen medizinischen Dienst verfügten, der schon tausende von Leben gerettet
hat.
Nicht ein einziges Kind wird vergessen
E. MARTIN SCHOTZ und JANE CROSBY - für Granma Internacional
IN den letzten beiden Wochen bereisten wir ein Entwicklungsland der Dritten Welt,
in dem nicht ein einziges Kind vergessen wird. Als Teilnehmer an einem Kurs in vergleichbarer
Sozialpolitik einer Bostoner Oberschule sprachen wir in Städten und Dörfern von einem
Ende zum anderen der Insel mit Regierungsfunktionären, Lehrern, Ärzten, Künstlern,
Schriftstellern, Leuten auf der Straße und Kindern.
Nirgends sieht man ein unterernährtes Kind. Und dazu sind die Kinder glücklich, gesund
und ausgeglichen. In ihren eleganten Schuluniformen plaudern und lachen sie. Jedes
Kind hat seinen Lehrer, und jeder Lehrer eine fünfjährige Hochschulausbildung. Sogar
in den Bergen, wo es selten mehr als drei Kinder in einem Schuljahr gibt, werden
Lehrer eingesetzt, die es gewohnt sind, in einer Klasse drei Kinder zu unterrichten.
In einer Millionenstadt erzählt uns eine Gruppe körperbehinderter Personen, - sie
sind Leiter ihrer eigenen Organisation, - was die Regierung alles tut, um ihnen zu
helfen. Wie sie berichten, gibt es 56 Kinder in dieser Stadt, die aus gesundheitlichen
Gründen nicht zur Schule gehen können. So wurde 21 Lehrern die Aufgabe erteilt, jedes
Kind zu Hause zu besuchen, um zusammen mit den Organisationen der Gemeinde die beste
Möglichkeit herauszufinden, sie zu unterrichten, um ihnen zu helfen, sich in die
Gesellschaft einzugliedern.
In jedem Wohngebiet der Stadt, im kleinsten Dörfchen, und sei es noch so abgelegen,
lebt ein Arzt, der die Bewohner betreut und erste Hilfe leistet. Das alles ist mit
der Nationalkampagne des Gesundheitswesens koordiniert. Die Ärzte sind mit den Polikliniken
und Fachpraxen verbunden. Die Lebenserwartung liegt landesweit bei 76 Jahren und
die Kindersterblichkeitsrate ist vergleichbar mit der entwickelter Länder.
Auf den ersten Blick ist das alles unvorstellbar, bedenkt man, daß dieses Land vor
zehn Jahren über Nacht seinen größten Handelspartner verlor. Die Nation, die für
80 Prozent seines Außenhandels (zu viel niedrigeren Preisen als auf dem Weltmarkt)
verantwortlich war, verschwand, und das Land mußte sehen, wie es fertig wurde.
Wie haben sie es geschafft? Kritische Wohnungsprojekte wurden vorgezogen. Lebensmittel
sind weiterhin rationalisiert. Aber nicht ein einziger Kindergarten oder eine einzige
Schule wurden geschlossen. "Wir sind arm, aber wir teilen das Wenige untereinander
auf." "Die Kinder stehen weiterhin an erster Stelle". Das sind nicht nur Worte. "Kein
Kind wird vernachlässigt." Zweifellos ist das nicht durch die freie Marktwirtschaft
und die Steuersenkungen für die Reichen erreicht worden. Man erreichte es mit einem
nationalen System zur Unterstützung der Weltgesundheit und Bildung, zu dem ein komplizierter
sozialer Organisationsprozeß hinzukommt, in dem Gesundheit, Bildung und das Wohlergehen
des Volkes eine unverbrüchliche Priorität sind.
Wollen Sie sehen wie das möglich ist, besuche Sie Kuba.
Dr. Martin Schotz und Jane Crosby sind Mitglieder der Klinik für Familienservice
des Gesundheitsinstitutes der Gemeinde von South End, Boston, im Staate Massachusetts.
Dr. Schotz gehört ferner der Psychiatergruppe der Gemeinde für gemeinsame Unterstützung
der Kindheit, in der Schule von Lakeside, an.
A luta continua, viva el Kommunismo
W. Nicke.