Kommunistische Programmpartei 
Kommunismus - Hilfe - Antworten
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Montag, 13. Feb 2006 um 14:37:34 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.191.17 (???) |
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| Thema: | Fidel spricht über die Möglichkeit des Verlustes der kubanischen Revolution |
Eintrag: |
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Sozialistische Transition: Fidel spricht über die Möglichkeit des Verlustes der kubanischen
Revolution 2. Logischer Status des Diskurses und die Legitimität, sich an der Debatte zu beteiligen.
Fidels Rede wurde vom cubanischen Staatsrat mit dem folgendem Vorwort veröffentlicht:
“Kontrolliert und überarbeitet vom Autor selbst, mit absolutem Respekt vor der Integrität
der im Text ausgedrückten Ideen.” Der Präsident selbst verweist auf die außerordentliche
Vorsicht, mit der diese Rede verfasst wurde. “Es ist nicht so, als hätte ich improvisiert.
Ich habe sehr viel über diese Daten nachgedacht und ich habe sie alle in meinem Kopf
und ich wäge hier ab und dort ab: das sage ich, das lieber nicht, denn es gibt einen
Feind, der versucht, alles im Sinne von Frustrationen und für Verwechslungen zu nutzen.
... Ich hatte soviele Dinge im Kopf und musste Erinnerungen von gestern und neue
Ideen von heute sortieren. Dabei musste ich vorsichtig sein, um keine Dinge zu sagen,
die ich nicht sagen sollte und Dinge zu sagen, die gesagt werden müssen.” 3. Diagnose: “Dieses Land kann sich selbst zerstören”
“Liebe Studenten, die Frage, die ich vor dem Hintergrund der geschichtlichen Erfahrungen
aufwerfe lautet: Kann ein revolutionärer Prozess umkehrbar sein oder nicht?” Welche
Ideen oder welcher Grad des Bewußtseins würde die Umkehr eines revolutonären Prozesses
unmöglich machen? Wenn die ersten, die Veteranen, verschwinden und die neuen Generationen
von Führenden übernehmen, was sollen diese tun und wie sollen sie es tun? Wenn schon
wir Zeugen so vieler Fehler waren, von denen wir nicht einmal merkten, dass wir sie
begangen hatten. 4. Das selbstzerstörerische Potential der cubanischen Revolution Das selbstzerstörerische Potential des cubanischen Projektes kann man nach den Worten und Daten des Präsidenten in drei Kategorien unterteilen: 1. der subjektive Faktor, 2. die Defizite in der Leitung des Prozesses, 3. der objektive technologisch-politische Faktor. 4.1 Die Kommentare im Bezug auf die subjektiven Faktoren sind hart und beinhalten eine breite Anzahl von Parametern, darunter: a) eine unerbittliche Kritik an die cubanischen Wirtschaftswissenschaftler, “kein Wirtschaftsexperte dieses Landes hat sich anscheinend Gedanken darüber gemacht, was das Festhalten an Investitionen in die Zuckerproduktion bedeutet b) ”glaubt nicht, dass die Leiter unserer Unternehmen Disziplin hätten,” c) Korruption, Diebstahl und Ineffizienz in weiten Bereichen der Wirtschaft, unter anderem in der Bauwirtschaft, bei den Tankstellen und Raffinerien, beim Zucker, den Devisen und im Energiesektor: wir könnten beim Energiekonsum des Landes 1,5 Milliarden Dollar sparen, das ist die Hälfte der Gesamtausgaben. “Und was tut das Land mit diesen 1,5 Milliarden?” Ich würde sagen: ein Teil wird gestohlen, ein anderer Teil verschwendet und der Rest aus dem Fenster geworfen.” 4.2 Zu den Problemen in Führung und Leitung zählt Fidel die folgenden: a) der Mechanismus Kritik-Autokritik bringt nicht die erhofften Ergebnisse; b) ein Problem systemischer Hierarchie:” die zentralstaatliche Administration muss mit keinem Minister verhandeln, sie erteilt den Ministern Befehle”; Dogmatismus und Schematismus wie beim Bau des Kraftwerkes “Guiteras”; d) das Unwissen darüber, wie die Menschen leben und e) “unter all den Fehlern, die wir alle begangen haben war der entscheidende zu glauben, dass jemand Ahnung vom Sozialismus hatte und dass jemand wisse, wie man den Sozialismus aufbaut”.
4.3 Zu diesen Schwierigkeiten kommt der technologische Rückstand sowohl in den Produktionsanlagen
als auch beim Transport und eine Diversität bei haltbaren Produkten, die unabdingbar
ist 5. Die neue Gesellschaft und die Wege, die dort hinführen Vor dieser Situation muss das Land den Übergang schaffen, von einem “Land der Idioten zu einem Land, das alle hinter sich lässt.” Unsere Gesellschaft wird wahrhaftig eine “völlig neue Gesellschaft” sein, aber es wird niemals eine Konsumgesellschaft sein, sondern eine Gesellschaft des Wissens, der Kultur und der außergewöhnlichsten menschlichen Entwicklung, die man sich vorstellen kann ..... “ Um die Zukunft zu erobern, ist die Alternative eine antagonistische und dramatische: “Entweder wir schaffen es, diese Probleme radikal auszumerzen oder wir werden untergehen.” Die Mittel zum Sieg liegen in der Ethik, der fortschrittlichen Technologie, der Professionalisierung, der Bildung des “Humankapitals” (sic), der Verbesserung der Lebensqualität, der Schwächungdes Dollars, und der Jugend als Vorreiter im Kampf gegen die schlechten Gewohnheiten. 6. Inkognita der Transition Fidel hat die neue Institutionalität, die die sozialistsiche Zukunft des Landes retten soll, noch nicht benannt, was es unmöglich macht, über die beiden Strukturen zu diskutieren, die unvermeidbar mittelfristig bestimmen werden, wohin die Revolution führt, a) die Wirtschaftsform, die in Cuba vorherrschen wird, ob sich diese beispielsweise an staatlichen Preisen und Eigentum orientiert oder an Werten und sozialem Eigentum, b) welche Form der partizipativen Demokratie es geben wird, sagen wir mal über die leninistische Superstruktur hinaus. Dennoch können wir auch in Abwesenheit dieser für eine strategische Debatte wichtigen Elemente einige interessante Reflektionen anbringen. 6.1 Die von Fidel genannten Zahlen im Bezug auf Diebstahl, Korruption und Schwarzmarktgeschäfte lassen darauf schließen, dass es sich hier um ein Massenphänomen handelt und wahrscheinlich die Mehrheit der Bevölkerung daran beteiligt ist oder war. Wenn wir berücksichtigen, dass einer Großteil der Bevölkerung in der Revolution und durch die Revolution erzogen wurde, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder war die Erziehung auf dem Gebiet der Ethik nicht effizient genug oder sie hat vor dem Hintergrund der extrem schwierigen Lebensbedingungen nur bei einer Minderheit eine dauerhafte ethische Grundhaltung bewirkt. Letzteres kommt der Wahrheit wahrscheinlich am nächsten. 6.2Die “Politik der Korrektur von Fehlern” wurde zur Zeit Gorbachovs eingeführt. Warum hat es diese Politik nicht geschafft, die hier genannten negativen Auswirkungen zu unterbinden? 6.3Ist die Wissensgesellschaft eine Alternative zur Konsumgesellschaft? Wäre folgende Hypothese korrekt: Je größer das Wissen, desto geringer der Konsumwunsch? 6.4 Fidel fragt: warum haben wir nach dem Zusammenbruch der UdSSR nicht gesehen, dass unsere Zuckerproduktion nicht aufrecht erhalten werden konnte? Und warum haben dies die zahlreichen Wirtschaftswissenschaftler, die wir in Cuba haben, nicht gesehen? Wo liegt die Antwort auf diese Frage? 6.5 “Der Mensch wird als Egoist geboren, weil die Natur ihm die Instinkte vermacht. .... die Erziehung ist es, die die Tugenden festlegt”, lautet der Diskurs. Aber bis zu welchem Grad und unter welchen Bedingungen? Die empirische Beweisführung scheint darauf hinzudeuten, dass die Idee des homo novus nur für Massen in Transitionsphasen oder Ausnahmezuständen gültig ist. Für dauerhafte Zustände kann sie nur für eine Minorität die Gültigkeit behalten, vielleicht 10 – 15 % der Bevölkerung eines Landes. Das hängt damit zusammen, dass eine Gesellschaft keine fragmentierte Realität ist, sondern aus unendlich vielen und komplexen dynamischen Systemen besteht, die sich weder organisieren lassen noch sich selbst in ihrer gesamten Bandbreite organisieren, um den neoplatonischen Fantasien der homines novi von San Augustin gerecht zu werden (hierauf werde ich im nächsten Absatz noch einmal zurückkommen). 6.6 “Unser größter Fehler war es zu glauben, dass jemand etwas über den Sozialismus wußte” sagt der Comandante. Wenn es keine authentischen Lehren über den Aufbau des Sozialismus gab, welche exisiteren dann heute? Und welche Art von Gesellschaft ist aus dieser Situation enstanden? 6.7 “Glaubt bloß nicht, dass die Direktoren unserer Unternehmen diszipliniert sind”, sagt Fidel. Wenn das so ist, wer wählt diese Direktoren aus? 6.8 Ich habe die herausragenden Errungenschaften der Revolution nicht genannt, wie den erfolgreichen Widerstand gegen die Imperialismen, die nationale und internationalel Würde, das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, der Sport und die Wissenschaft. Und dies aus folgendem Grund: a) sie werden von allen ehrlichen Menschen auf dieser Welt anerkannt. b) es wäre überflüssig, denn sie sind das tägliche Brot der Übergewichtigen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass diese enormen Erfolge nicht ausreichen, um die cubanische Revolution unumkehrbar zu machen. Warum? Weil es sie auch in der Sowjetuntion und in der DDR gegeben hat, unter institutionalisierten sozio-ökonomisch-politischen Rahmenbedingungen, wie sie im wesentlichen auch in Cuba bestehen. Und dennoch haben all diese Errungenschaften den Zusammenbruch des Systems nicht verhindern können. 7. Der Schlüssel zur Verhinderung einer Involution der Bourgousie Kuba hat den unschätzbaren historischen Vorteil, die Gründe für das Scheitern der sozialistischen Transition in der DDR unter Honecker, der UdSSR unter Gorbachov und Chinas unter Mao untersuchen zu können. Das Modell und seine Probleme waren ähnlich, ebenso die Absicht, sie zu überwinden. In der wissenschaftlichen Analyse dieser drei historischen Erfahrungen liegt der Schlüssel für den Triumpf Cubas ---- und der gesamten Menschheit. Anmerkung: Heinz Dieterich, 10.12.05, Übersetzung: Frank Schwitalla |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Montag, 24. Jul 2006 um 13:00:13 CEST |
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| Thema: | Fidel Castro »Die Yankees können den revolutionären Prozeß nicht zerstören«. |
Eintrag: |
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»Die Yankees können die Revolution nicht zerstören« Der bald 80jährige Fidel Castro nimmt auch Stellung zum Thema seiner Nachfolge und erklärt, warum er nicht glaubt, daß Kuba das Schicksal der Sowjetunion blühen könnte, obwohl er die Gefahren durchaus sieht. Der vorliegende Auszug, der IPS vom Autor freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, greift genau dieses Thema auf. Das Buch von Ramonet war in der ersten spanischen Ausgabe nach 15 Tagen bereits vergriffen. Eine Neuauflage und Übersetzungen in neun Sprachen sollen bald auf den Markt kommen. F: Wenn es Sie aus irgendeinem Grund nicht mehr geben sollte, wird dann Ihr Bruder der unwidersprochene Nachfolger sein? Wenn mir morgen etwas geschieht, wird mit aller Sicherheit die Nationale Versammlung einberufen, und die wird ihn wählen, da gibt es nicht den geringsten Zweifel. Das Politbüro versammelt sich und wird ihn wählen. Aber er kommt mir in den Jahren nach, es kommt einfach so. Damit wird es aber eigentlich zu einem Generationsproblem. Es war ein Glück, daß diejenigen, die die Revolution gemacht haben, drei Generationen vertreten haben. Da waren die, die uns vorangegangen sind, die Kader des Partido Socialista Popular, damals die marxistisch-leninistische Partei – und mit uns kam eine neue Generation. Dann kam die nächste Generation, die Generation der Alphabetisierungskampagne, des Kampfes gegen die Gauner, der Kampf gegen die (US-)Blockade, der Kampf gegen den Terrorismus, der Kampf in Girón. Die Generation, die die Oktober-Krise miterlebt haben, die internationalen Missionen (…). Viele Menschen mit vielen Verdiensten. Viele Leute aus der Wissenschaft, aus der Technik, Helden der Arbeit, Intellektuelle, Lehrer (…). Das Land hat einen enormen Schatz an Talenten! Zählen Sie all diejenigen dazu, die heute die Jugend sind, Studenten, Akademiker und Sozialarbeiter, lauter Menschen, mit denen wir eng verbunden sind. F: Sie glauben also, daß Ihr wirklicher Nachfolger, jenseits einer konkreten Person, jenseits von Raúl, eigentlich eine ganze Generation sein wird, die gegenwärtige Generation? Ja, es werden Generationen sein, die andere ersetzen werden. Ich habe Vertrauen und habe das immer unterstrichen, aber wir sind uns dessen auch bewußt, daß es viele Risiken gibt, welche einen revolutionären Prozeß gefährden könnten. Da gibt es die subjektiven Irrtümer. (…) Es sind Fehler gemacht worden, und wir tragen die Verantwortung dafür, nicht rechtzeitig bestimmte Tendenzen und Fehleinschätzungen eingesehen zu haben. Heute sind einige überwunden worden, andere werden bekämpft. (…) Ich habe große Hoffnung, weil ich deutlich erkennen kann, daß diejenigen, die ich als vierte Generation bezeichne, auch vier Mal mehr Wissen und Kenntnisse haben als wir (...). Schauen Sie, was ich Ihnen sagen will: Es werden mehr Personen nach Kuba kommen, um die soziale Entwicklung dieses Landes zu sehen als wegen der Strände. Unser Land macht schon gewaltige Dinge. Ein kleines Land wie unseres hat das geeignete Personal, das die Vereinten Nationen für ihre Kampagne zur Bekämpfung von AIDS in Afrika braucht. Heutzutage sind solche Hilfsaktionen ohne die kubanischen Ärzten einfach nicht mehr machbar. Europa und die USA miteinander bringen keine tausend Ärzte zusammen, die dorthin gehen würden, wo die kubanischen Ärzte bereits sind. Ich sage tausend, weil ich gerade übertreibe; jedenfalls weiß man nicht, wie viele gebraucht werden. Wir haben den Vereinten Nationen 4000 Ärzte angeboten, inzwischen sind schon 3000 im Einsatz. Das ist schon ein Grund zur Genugtuung für ein Land, das seit mehr als 40 Jahren unter einer Wirtschaftsblockade und über zehn Jahren unter »spezieller Behandlung« leben muß. Es hat Humankapital geschaffen. Und Humankapital schafft man nicht mit Egoismus und mit der Förderung des Individualismus in der Gesellschaft! F: Glauben Sie, daß Ihre Ablöse bereits ohne Probleme vor sich gehen könnte? Gegenwärtig würde es keine Probleme geben und nachher auch nicht. Die Revolution ist nicht auf Führerideen aufgebaut, auch nicht auf Personenkult. (…) Die Revolution basiert auf Prinzipien. Die Ideen, die wir verteidigen, sind – und dies schon seit langer Zeit – die Ideen der ganzen Bevölkerung. F: Ich sehe, Sie sind nicht besorgt über die Zukunft der kubanischen Revolution – dennoch sind Sie in den letzten Jahren Zeuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion gewesen, des Zusammenbruchs Jugoslawiens, des Zusammenbruchs der Albanischen Revolution; von Nordkorea in seiner gegenwärtigen traurigen Verfassung; Kambodscha ist im Horror untergegangen, und selbst in China hat die Revolution eine ganz andere Ausrichtung eingeschlagen. Macht Ihnen das alles keine Angst?
Ich habe schon gesagt, daß einer unserer größten Irrtümer am Anfang – und oft später im Laufe der Revolution – war zu glauben, daß irgendwer wüßte, wie man den Sozialismus aufbaut. Heute ist uns meines Erachtens ziemlich klar, wie man den Sozialismus aufbaut, aber wir brauchen jetzt klare Ideen und Fragen, wie man den Sozialismus bewahrt oder in Zukunft bewahren könnte. Was China betrifft, das ist eine andere Sache. Es ist eine große Macht, die aufkommt und die von der Geschichte nicht zerstört worden ist. Dort sind bestimmte grundlegende Prinzipien erhalten geblieben, man hat die Einheit gesucht, man hat die Kräfte nicht zersplittert. (…) Es ist schon seltsam und macht neugierig, wie dieses »blockierte« Land das noch nicht aus der »Spezial Periode« herausgekommen ist, es geschafft hat, mit anderen Ländern zu teilen, ihnen zu helfen und Tausende von Akademikern der Dritten Welt auszubilden – ohne einen einzigen Cent von ihnen zu verlangen – und auf allen Ebenen Fortschritte macht, während all diese Mächte, die sie aufzählten, zerstört worden sind. F: Aber die Frage, die sich einige stellen ist: Könnte der Revolutionsprozeß in Kuba nicht auch zusammenfallen? Ist es eine Eigenschaft der Revolutionen abzustürzen, oder sind es die Menschen, die Revolutionen zusammenbrechen lassen? Können Menschen verhindern, daß Revolutionen zusammenbrechen, oder nicht? Können Gesellschaften verhindern, daß Revolutionen zusammenstürzen, oder nicht? Ich habe mir solche Fragen oft gestellt. Hier meine Antwort: Die Yankees können diesen Revolutionsprozeß nie zerstören, weil unsere Bevölkerung gelernt hat, mit Waffen umzugehen; das ganze Volk hat, trotz unserer Irrtümer, ein solches Kulturniveau, Wissen und Bewußtsein, das es niemals erlauben würde, wieder eine Kolonie von ihnen zu werden. Aber dieses Land kann sich selbst zerstören. Diese Revolution kann sich zerstören. Wir ja, wir können sie zerstören. Es wäre unsere eigene Schuld, wenn wir unfähig wären, unsere Irrtümer zu korrigieren. Wenn wir es nicht fertigbringen würden, Abhängigkeiten abzulegen wie Ausbeutung, Unterschlagungen und unbekannte Geldflüsse von den neuen Reichen. Deshalb handeln wir jetzt. Wir sind auf dem Weg zu einer totalen Veränderung unserer Gesellschaft. Wir müssen wieder vieles ändern, denn wir hatten sehr schwierige Zeiten. Und es haben sich Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten herausgebildet. Das werden wir ändern – ohne den leisesten Hauch von Mißbrauch. Das Gespräch führte Ignacio Ramonet Das Volk auf dem laufenden halten ... »Das sind Dinge, die wir dem Volk mit voller Offenheit sagen müssen, denn als Revolutionäre können wir nicht Probleme verbergen, können wir nicht mit Demagogie operieren; nur auf der Grundlage von Realitäten, nur auf der Grundlage der Wahrheit können wir Maßnahmen ergreifen, können wir uns den Problemen stellen... und dann Lösen « Diesen Grundsatz hat Fidel während seiner ganzen politischen Laufbahn in der einen oder anderen Form immer wieder verkündet und befolgt. Sollen die Massen mitarbeiten können, soll Demokratie fruchtbar werden, so setzt das - und das entspricht auch Fidels Natur - korrekte und detaillierte Information voraus. Anmerkung: „Aber nicht durch verbrecherisches Verschweigen“ Wie es die Sozialistischen Ostblock Länder Taten. Den die Bevölkerung ist nicht ganz so dumm, Sie bemerken nun halt mal die Fehler und ihre Unzulänglichkeiten, die Feine des Sozialismus Nutzen das Sofort aus, gegen die Partei und den Sozialistichen Staat und gegen die Fürungskräfte, auf zu wiegeln. |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Freitag, 3. M&a 2006 um 18:28:48 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.184.82 (???) |
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| Thema: | Castro durch ein Putsch an dir Macht gekommen? |
Eintrag: |
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Castro durch ein Putsch an dir Macht gekommen?
1925 Gründung der KP Kubas. Es gibt Tausend verschiedene Wege zu dem Sozialismus hin. Wie zum Beispiel durch Revolution, oder durch Guerilla Kampf, oder durch Wahlen.
Fidel Castro: Erkannte das die KP (SVP) Kubas in diesen Gegebenen Historischen Bedienungen
der Damaligen Zeit nicht in der Lage war das Batista Regschim zu beseitigen. Und
Fidel kam auf die „Idee“ eine Am 25. November 1956 in Mexiko lief die „Granma“ aus dem Hafen von Tuxpan aus. Sie hatte 82 Menschen an Bord, dir zum Kern der Rebellenarmee und Stoßtrupp der Revolution, die das kubanische Volk von der Blutigen Batista-Tyrannei befreite. Als El Comandante führte Fidel Castro die Guerilla der Rebellenarmee M-26-7 in der Sierra Maestra an. Nach fast drei Jahren Guerillakampf gegen die zahlenmäßig weit überlegene und von den USA unterstützte Batista-Armee flüchtet der Diktator Batista schließlich am 1. Januar 1959 aus Kuba.
Am 2. Dezember Landeten sie an der kubanischen Küste, den Strand von Las Colorados
an. Die Batista-Truppen waren aber schon informiert und griffen sie aus der
Luft an. Sie verließen eiligst die Jacht. Sie konnten im Dickicht zurück Zeihen.
Am 5. Dezenter erreichten sie die Ortschaft Alegria del Pio . Überraschend fiel der
erste Schuss, Ein ortskundiger Führer, hat sie Verraten. Viele wurden an Ort und
stelle getötet. Der Rest zog sich in die Berge der Sierra Maestra zurück. Für Fidel
kam es darauf an den Kern der Rebellenarmee zu schaffen. Unter ihnen waren Major
Faustino Rerez , Universo Sanchez, Raul Castro, Che Guevara so wie Camilio Cienfuegos
an. Und mehr als 400 Freiwillige schlossen sich der Bewegung des 26.Juli an.
Die Batista-Propaganda verbreitete Tag für Tag die Nachrichten Rebellenarmee unter
Fidel Castro vernichtet sei. Batista hat rings um die Bergen der Sierra Maestra, die Eliteeinheiten seiner Armee zusammengezogen.
Im April 1957 drehten die Amerikaner Robert Taber und Wendell Hofman einen Dokumentarfilm
der Partisanen, so wurde die Weltöffentlichkeit über die Ereignisse auf Kuba
informiert. In die Rebellenarmee unter Fidel Castro kamen Bauern aus den Umliegenden
Dörfern. Revolutionäre aus Santiago und anderen Städten schlugen sich zu der Rebellenarmee
durch. In den ersten Wochen wurden nur Freiwillige aufgenommen, die eine Waffe besaßen.
Die Guerilleros hatten ohne eigene Verluste Waffen und Munition erbeutet und die
Ersten Gefangenen Gemacht. Die ersten Erfolge der zahlenmäßig noch relativ schwachen Rebellenarmee wurden in breiten Schichten der kubanischen Gesellschaft und in erster Linie von den werktätigen massen begeistert aufgenommen. Blas Roca Am Anfang ergriffen wir Praktisch keine Initiative um diese zu fördern. Die Perspektive, dass diese Kämpfe und ein langanhaltenden Generalstreik in einen Allgemeinen bewaffnenden Aufstand münden würde, wurde als etwas betrachtet, das spontan vor sich gehen könnte. Das war ein Fehler. Im verlauf des Kampfes über wand die SVB die unterlaufenen Fehler, würdigte in vollem Umfang das historische Verdienst Fidel Castros als Mittel zum Sturz der Batita- Tyrannei, trat konsequent für den Zusammenschluss der revolutionären Kräfte ein und Beteiligte sich aktiv an der Entwicklung des revolutionären Prozesses. September 1957 kam ein se zu Aufstand von Angehörigen der Kriegsmarine. Die aufständischen Seeleute besetzten den Marinestützpunkt in Cienfuegos. Da die Aktionen in anderen Städten ausblieben, wurde ihr widerstand durch die eingetroffenen Verstärkung der Regierungstruppen gebrochen. Die Stadt wurde der Brutalität in nichts ihresgleichen ausgesetzt. Mehr als 600 Menschen wurden umgebracht, Dutzende lebendigen Leibes begraben.
Obgleich die Kämpfe sehr schwer und die Verluste hoch waren, Kontrollierte
die Rebellenarmee Ende 1957 den gesamten Raum der Sierra Maestra. März 1958
stiegen erstmalig die Rebellen von den Bergen in die Ebene.
Die bäuerlichen massen Kubas unterstützen die Rebellen in allen Etappen des
revolutionären Kampfes. Die Arbeiterklasse Kubas erwies der Rebellenarmee eine wirksame und ständig eine wachsende Hilfe, spielte in der Schlußetappe des bewaffneten Kampfes eine entscheidende Rolle gegen das Batistas Regim. Von großer Bedeutung war von den Arbeitern gegen Batista selbst dann, wenn sie lediglich mit Streik drohten, das fesselte beträchtliche Streitkräfte des Tyrannen. Die Batista-Clique hat während der ganzen sieben Jahre ihrer Herrschaft die Kommunisten erbittert verfolgt, hatte eine gehässige antikommunistische Kampagne betrieben. Frank Pais Führer der illegalen „Bewegung des 26.Juli“ Rebellenarmee war am 30. Juli 1957 in Santiago de Cuba von Batistas Schergen ermordet worden. Mehr als 40 000 Menschen nahmen an Frank Pais Beisetzung teil. Und mündete in dieser Stadt in ein Generalstreik. Mehrere Tage lang streikten die Kubaner von Santiago de Cuba, Havanna, Manzanillo, Palma Soriano, Santa Clara und in anderen Städten. Im November 1957 rief die Nationale Führung der „Bewegung des 26.Juli“ zur Schaffung der Nationalen Arbeiterfront auf. Das bedeutete eine Annäherung der Standpunkte der „Bewegung des 26.Juli“ und der SVP in der Frage des Streikkampfes im revolutionären Prozess. April 1958 in der Provinz Oriente war es zu ein erfolgreichen Streikaktion gekommen. Die Arbeiter der Stadt Sagua La Grande in der Provinz Las Villas. Sie bemächtigten sich der Stadt. Batistas Luftwaffe bombardierte die Stadt. Nach der Niederschlagung des Streiks richtete das Batistas Regim ein Massaker unter den Beteiligten an. Über eintausend Menschen wurden hingerichtet. Nach der Niederlage des Aprilstreiks von 1958 hielt das Batistas Regim den Augenblick gekommen den Kampf gegen die Rebellenarmee zu konzentrieren und diese zu vernichten. Mit dieser Verwirklichung des Planes zur Vernichtung der Rebellenarmee, gingen gleichzeitig Massenterror einher. Überall im Lande wurden kubanische Patrioten mit beispielloser Brutalität gefoltert, sowie Massenmorde an unzähligen Einwohnern verübt.
Am 15 Mai 1958 begann die Offensive der die Batista-Truppen gegen die Guerilleras
in der Sierra Maestra. Doch das Oberkommando der Rebellen Gruppierte die Einheiten
um. Später gingen die Rebellen zum Gegenangriff über und säuberten innerhalb von
35 Tagen den Raum der Sierra Maestra von den Batista-Truppen Der Gegner
hatte rund 1000 Tote und Verwundete. Mehr als 400 Soldaten und Offiziere gefangene
genommen.
Die von den Rebellen gefangengenommenen Soldaten der Batista-Truppen erhielten
die Verwundeten stets medizinisch Hilfe. Die Gefangenen wurden nach ein Gespräch
freigelassen. Diese humane Politik kontrastierte auffallend mit dem Verhalten der
Batista-Offiziere. So wurde die Moral der Batista-Armee untergraben. Von Ersten
Gefecht 1957 Gefangenen bis ende des Krieges wurden sie sämtlich freigelassen. Bis
August 1958 waren es mehr als 600 Mann . Wir töteten die Gefangenen nicht“, bemerkte
Fidel Castro, weil wir den schändlichen und niedrigeren Taten der Mörder und Henker
des Batistas Regim das humane Verhalten unserer Kämpfer entgegenstellen wollten.
Die von den Rebellen freigelassenen Gefangenen wurden nicht mehr in den kämpfenden
Einheiten belassen, damit sie nichts über die Rebellen erzählten konnten. Aber auch
diese Maßnahme nutzte nichts. Die ehemaligen Gefangenen konnten aber das großherzige
Verhalten nicht vergessen! Die völlige Zerschlagung der Batista-Offensive in der Sierra Maestra, ging in die Initiative der Rebellen über.
Im August 1958 fasste das Oberkommando die Kampfhandlungen über die Provinz Oriente
hinauszutragen.
Eine der Hauptursachen für den Erfolg des Marsches der Guerilleros war die
Unterstützung durch die ortsansässige Bevölkerung. Die erste Stadt war Fomento
18. Dezember 1958 was die Rebellen Befreiten. Die Rebellenarmee setzt die erfolgreich
begonnenen Operationen fort und befreite eine Stadt nach der anderen. Die Stadt Santa
Clara wurde am 1.Januar von den Rebellen Einheiten unter Che Guevara und Camilo Cienfuegos
mit Hilfe der Stadtbevölkerung Befreit. Am 1. Januar die von Fidel Cstro geführten
Rebellen Einheiten, von der jubelten Bevölkerung empfangen, in Santiago de Cuba,
ein. Der Diktator Batista, der Henker des kubanischen Volkes. Und am 2. Januar rückten
die Einheiten unter Che Guevara und Camilo Cienfuegos gegen die Hauptstadt Havanna
vor. Die Einwohner der Stadt bereiteten ihren Befreiern einen begeisterten
Empfang.
1961 Abwehr der Invasion von Exilkubanern bei Playa Giron (Schweinebucht) Nach Bombenangriffen
auf die Flugplätze von San Antonio und de los Banos. Die Empörung über die Bombenangriffe
auf die Flugplätze erleichterte es, die bevölkerung für den direkten Einsatz gegen
den Feind zu Mobilisieren. Am dritten Tag wurden 5 Flugzeuge abgeschossen und
versenkten 4 Schiffe des Feindes.Nach nur 72 stunden erbitterten Kampfes der Sieg
errungen. 1200 Söldner wurden gefangen genommen. Seit dem Sieg der Sozialistischen Revolution und dem Sturz des faschistischen Diktators Batista im Jahre 1959 existiert in Kuba ein geradezu einmaliges Sozial- und Gesundheitswesen. Unfall-, Kranken-, Renten-, Pflege-, und Arbeitslosenversicherungen existieren für jedermann und werden nicht durch Abgaben sondern durch Steuern von allen, auch von den Betrieben, finanziert. Dadurch ist es möglich, jedem Kubaner eine umfassende Gesundheitsfürsorge zu garantieren. Operationen sowie bezahlter Urlaub im falle eines Unfalles sind hier inbegriffen. Nach der Revolution wurden Lehrer in alle ländlichen Gebiete ausgesandt, um das dort herrschende Analphabetentum zu bekämpfen. Während der Herrschaft Batistas konnten nur wenige Kubaner lesen und schreiben, hauptsächlich in den Städten und dort, wo die Amerikaner es für nötig hielten. Doch leider gilt auch für Kuba das Sprichwort "Es kann der Kleine nicht in Frieden leben, wenn es dem großen Nachbarn nicht gefällt". Schon 1960 begann der Versuch der USA, das revolutionäre Kuba durch militärische Aggression, Wirtschaftssanktionen, Sabotageakte und eine feindselige Hetzkampagne zu erdrosseln.
Fidel Castro auf einer Ehrenbüne, „da Fragte einer“ |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Dienstag, 21. Feb 2006 um 10:28:31 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.183.197 (???) |
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| Thema: | Ja! Aber soziale Leistungen fallen nicht vom Himmel. |
Eintrag: |
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Ja! Aber soziale Leistungen fallen nicht vom Himmel. Sie müssen erarbeitet werden. "Kostenlose Milch für Kinder" ist kein Argument für die in Abbruchhäusern Lebenden, für die mit Technik von 1950 arbeiten Müssenden. Kuba zehrt seine Substanz auf. Lange kann das nicht mehr gut gehen." Die Parteitags- und Rechenschaftsberichte des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands begeisterten mich immer wieder aufs Neue. Noch im letzten Jahr der DDR, als das Zentralorgan der SED, DAS NEUE DEUTSCHLAND, das brachte mich nicht zum Grübeln. Wenn sozialistische Führungen eines richtig gut können, dann ist es die Realität schönreden. Während in Berlin das Nikolaiviertel zum Vorzeigeobjekt renoviert wurde, fehlte in meiner Heimatstadt das Geld, um Schornsteine auf Wohnhäusern zu reparieren.
Ich traue dem Massimo Leader inzwischen nicht weiter als dem großen Saarländer Erich
Honecker. Tut mir leid."
Kuba zehrt von seiner Substanz? Du bist wohl schon lange nicht auf den laufenden, bist wohl noch in den Jahren 1993-1995 stehen geblieben? Mit Technik der 1950 Jahre? Du schaust wohl den Weltspiegel dir immer von ARD und von MDR die Windrosse an ? Ja ich habe da, auch ein Bericht so etwa aus den Jahren 1995-96 gesehen, in den sie eine Zuckerfabrik mit Technik der 1950 Jahre zeigten, was soll den das aber schon beweisen? Das es in Kuba nur Technik aus den 1950 Jahren gibt? Das sie ein Bericht von der Zuckerfabrik mit Technik der 1950 Jahre zeigten? Du tust pauschalieren und meinst nun etwa das alle Technik aus der 1950 Jahre stammen würden? Du hast wohl die neue Techniken, Neue Anlagen und Neue Fabriken vergessen, die sie aus der DDR, der UdSSR und den anderen RGW Staaten Gekauft hatten. Wie zum Beispiel Neue Zementfabrik, Medikamenten Fabriken, Elektronik so weiter und sofort. Meinst du die Technik ist nach, 1990 in Kuba einfach verschwunden? Ja ich habe da, noch ein Bericht so gesehen etwa aus den Jahren 1995-96 Da zeigten sie ein Haus in Havanna mit Fässern in denen sie Regenwasser sammelten und die Journalisten Kanalje sagte sie müssten es sammeln um in Haushalt Wasser zu haben, in den Bericht kam noch vor, da zeigten sie die Landschaft aus Kuba und die Journalisten Kanalje sagte, die Kommunisten sind noch nicht ein mal in der Lage die Menschen zu Ernähren zu können, Und die Zuschauer sollen zu den Schluss kommen, da seht die Kommunisten Schweine sind noch nicht mal in der Lage ihre Bevölkerung zu Ernähren, das machen sie aber mit absichtlich die Umstände weggelassen, und nicht warum weshalb das es so ist. Gorbatschows annullierte 1989/90 alle Verträge. Ja das war für Kuba eine schwere Zeit, Ohne Erdöl kein Benzin und Diesel, ohne Diesel konnten keine Traktoren und Erntemaschinen in Einsatz kommen, und kein Kunstdünger Produzieren um einiger maßen über die runden zu kommen, mussten für einige Jahre wieder Ochsen vor den Pflug gespannt werden, und Gemüse und Kartoffeln wurden in den Städten in Parkanlagen angebaut werden. Und da für musste Regenwasser in den Fässern sammelt werden. Und das hat die Journalisten Kanalje mit absichtlich weggelassen und schon kommt ein ganz anderes Bild heraus.
In meinen Artigel “Ab 1989 hatten für Kuba dramatische Konsequenzen.” Kann man am Bruttoinlandsprodukt erkennen das sich ab 1994 wieder der Trend umkehrte. Wen es immer noch von der Substanz zehren würde, da müsste sich die Wirtschaft weiter sinken und nicht steigen. Auch ohne der RGW Staaten die es nicht mehr gibt, erholt sich die Kubanische- Wirtschaft wieder. Ja die Kostenlose Milch für die Kinder musste von ein halben Liter Milch von 9 Lebensjahr auf das 7 Lebensjahr gesenkt werden, nach dem die Bundes Regierung unter Helmut Kohl die Verträge annullierte. Die DDR Lieferte Zwanzigtausend Tonnen Trocken Milch nach Kuba und die DDR bekam Futterhefe, Spanplatten dafür. Anmerkung die Spanplatten wurden aus Zuckerrohr Abfellen hergestellt, die hatten eine besonders hohe Festigkeit, ich habe immer noch Stühle die daraus hergestellt sind, die sind bis jetzt noch Gans. "Ich traue dem Massimo Leader inzwischen nicht weiter als dem großen Saarländer Erich Honecker. Tut mir leid." Du Knast doch nicht den Genossen Erich Honecker mit den Genossen Fidel Castro Vergleichen.
Vergleiche bitte ein mal den Artigel dazu „Das Jahr 2005 in Kuba - ökonomische Ergebnisse
da wirst du doch den unterschied erkennen.„ Der Hauptfaktor war, dass Gorbatschows falsche politische und wirtschaftliche Entscheidung die Sowjetunion ökonomisch zu Grunde richtete. Die Betriebe wussten nicht woran sie waren, und da versank die UdSSR in dem Wirtschaftschaos. Durch das saudumme Verbrecherische Verschweigen unserer Parteibonzen der Satellitenstaaten der SU, sie taten so als gäbe es keine Wirtschaftskrise. Sie verschwiegen dass die UdSSR Mitte der achtziger Jahre weniger Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Eisenerz, in die RGW Länder lieferte. Die RGW Länder da durch nicht genug Güter produzierten. Sie taten so, als wären die Pläne in den letzten Jahren erfüllt gewesen. Heimlich die Pläne senkten und dadurch scheinbar die Pläne erfüllt wären. Nur einer wagte es dem Volk die Wahrheit zu sagen, und das war Fidel [Castro]; er forderte öffentlich die Sowjetregierung auf, die wirtschaftlichen Verträge einzuhalten, und im besonderen das Erdöl Vertragsgerecht zu liefern. Anmerkung: Mitte der achtziger Jahre war Gorbatschow an der Macht
Ja es stimmt Castro forderte öffentlich die Sowjetregierung auf, die wirtschaftlichen Verträge einzuhalten, und im besonderen das Erdöl vertragsgerecht zu liefern. Die Sowjetregierung drosselte die Öllieferungen von 12 Millionen Tonnen auf 8 Millionen Tonnen, darauf hin kaufte Kuba zum Beispiel 1 Millionen Fahrräder aus China ein. Als Gorbatschows 1989 alle Verträge annullierte und Kuba über Nacht in das wirtschaftliche Chaos stürzte Und dann der Zerfall des Ostblocks und die Auflösung der Sowjetunion, ist die Karibikinsel dabei, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Mit Erfolg: Ja das war Gorbatschows Sowjetunion seine ab Sicht gewesen. Gorbatschow drosselte die Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Eisenerz, und so machte er die anderen RGW Länder politisch kaputt, weil er wußte das die RGW Länder es verschwiegen und die Lage Schönredenden werden. Aber als Gorbatschows bemerkte das Kuba nicht wie die anderen RGW Länder Politisch kaputt geht, so annullierte er darauf hin 1989/90 alle Verträge um Kuba über Nacht in das wirtschaftliche Chaos stürzten zu können. Ja das war für Kuba eine schwere Zeit, ohne Erdöl kein Strom, ohne Strom standen die Betriebe still, und die Kühl Schränke fungsunirten nicht. Ohne Erdöl kein Benzin und Diesel, ohne Diesel konnten keine Traktoren und Erntemaschinen in Einsatz kommen, und kein Kunstdünger Produzieren um einiger maßen über die runden zu kommen, mussten für einige Jahre wieder Ochsen vor den Pflug gespannt werden, Gemüse und Kartoffeln in den Städten in Parkanlagen angebaut werden. Warum wurde denn die Situation für Kuba nach dem Zusammenbruch der SU schwierig? Denn wen 1990 Rund 85% seiner Exportmärkte Weckbrachen ist das ganz normal, das Kuba in ein wirtschaftliche Chaos geriet. Denn so würde es ein jedes Land ergehen wen Rund 85% seiner Exportmärkte Weckbrechen würden!!! Und Trotz der erschwerten Wirtschaftslage wurde keine einzige Schule und keine einziges Krankenhaus geschlossen. Der Zahnersatz ist immer noch Kosten los. Von 1989/93 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mindestens 35%. Dieser Trend kehrte sich 1994 wieder um. Das reale BIP-Wachstum betrug offiziell: 1994: 0,7%; 1995: 2,5%; 1996: 7,8%; 1997: 2,5%; 1998: 1,2%; 1999: 6,2%; 2000: 5,6%; 2001: 3%, 2002: 1,1%, 2003: 2,6%, 2004: 3,0%, 2005 etwa: 11,8% Kubas Wirtschaft erholt sich wider ohne die Ostblock Länder und trotz der verschärften Wirtschaftsblockade der USA!
unsere zeit - Zeitung der DKP 4. August 2000 Ein kleiner Tipp, wenn du wider bei den Bürgerlichen Medien, etwas siehst oder liest dann erinnere dich an diese Drei Aussagen. Karl Marx "De omnibus dubitandum" - "An allem ist zu zweifeln". Schließlich ist nicht alles, was oberflächlich klar erscheint, auch wirklich immer so klar. Und nicht alles, was Menschen anderen Menschen als Tatsachen verkaufen, stimmt auch. Quelle: Manifest der KPP
Von mir: Herzliche Grüße Willi |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Dienstag, 14. Feb 2006 um 4:15:54 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.183.200 (???) |
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| Thema: | US-Kreuzzug gegen Reistöpfe |
Eintrag: |
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US-Kreuzzug gegen Reistöpfe
Daraufhin schloss Kuba einen Vertrag über den Kauf von 185.000 Reiskochern der Marke EKCO ab. Die Geldüberweisung sollte über die mexikanische Bank BANAMEX, eine Filiale der CITIBANK gehen. Nicht sehr überraschend kam auch diese mexikanisch-kubanische Operation auf Druck der US-Behörden nicht zustande. Nun wird man in Kuba andere Bezugsquellen für die benötigten Materialien suchen.
Quelle: Cuba Info Augsburg |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Dienstag, 14. Feb 2006 um 3:58:04 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.183.200 (???) |
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| Thema: | Linkspartei gegen Cuba: Es war kein Ausrutscher |
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Linkspartei gegen Cuba: Es war kein Ausrutscher Aha, es gibt also den verdeckten Krieg der USA gegen Cuba nicht, gegen den sich Cuba wehren muß? Es hat weder die Hunderten von Mordanschläge auf Fidel Castro gegeben, noch die offenen Drohungen, noch die Invasion in der Schweinebucht, noch die Angriffe mit biologischen Waffen, noch die Bombenanschläge auf kubanische Hotels? Es wird nicht von den USA ein Terrorist - Luis Posada Carriles - beschützt, während die exil-kubanischen Terrororganisationen in Miami ungehindert agieren können? Schlaft ruhig weiter... Der Karrieristen-Nachwuchs zeigt, dass er schnell gelernt hat. Der Vorsitzende der Jungen Linken.PDS Berlin-Brandenburg, Dominic Heilig, kritisiert nicht die Veranstwortlichen, sondern kritisiert die Kritiker und fordert Tobias Pflüger wegen dessen Protest gegen die antikubanische Haltung seiner Parlamentskollegen zum Austritt aus der Linksfraktion auf: "Der Kollege Pflüger kann offenbar nicht mit Meinungen umgehen, die seiner eigenen widersprechen", tönt Heilig. "Konsequent wäre es dann, die Gruppe möglichst schnell zu verlassen. Schließlich ist die Linkspartei nicht wegen Pflügers Charisma und Ego im Europaparlament vertreten. Vielmehr ist Pflüger Abgeordneter, weil es die Linkspartei und ihre erfolgreiche Politik gibt", so Heilig weiter. Er vergaß hinzuzufügen, dass diese Linkspartei möglicherweise auch wegen ihrer in der Vergangenheit grundsätzlich solidarischen Haltung gegenüber Cuba gewählt wurde. Dafür spielt er den Naivling, der nichts versteht: "Auch inhaltlich bleibe Pflügers Kritik unnachvollziehbar: Gerade in einer sozialistischen Gesellschaft wie der kubanischen ist es richtig und angebracht, auf die Menschenrechtssituation hinzuweisen. Fidel Castro hat in dieser Frage keinen Kredit. Wenn das Herrn Pflüger nicht passt, muss er eben gehen". Und deshalb marschieren wir im Gleichschritt mit der extremen Rechten. So läßt sich auch ein Einmarsch der USA rechtfertigen. Unterdessen haben sich Mitglieder der Kommunistischen Plattform mit einem Offenen Brief an den Bundesvorstand der Linkspartei gewandt, in dem sie ein "deutliches Wort" zu der Debatte verlagen: "Es wäre zum Beispiel das richtige Signal, dem Abstimmungsverhalten Sahra Wagenknechts öffentlich zuzustimmen."
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Montag, 13. Feb 2006 um 14:42:17 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.191.17 (???) |
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| Thema: | Cuba Sí Milchprojekt - Allgemeine Informationen |
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Cuba Sí Milchprojekt - Allgemeine Informationen Hier findet ihr eine kurze Darstellung der Entwicklung der kubanischen Landwirtschaft ab 1959. Sofern nicht anders gekennzeichnet sind die Informationen aus dem Oxfam America Report: "Cuba going against the grain" von Minor Sinclair und Martha Thompson (Juni 2001) entnommen. (Auch zum downloaden als pdf-Dokument.)
Situation 1959
Dominanz US-amerikanischer Unternehmen Nach der Revolution
Die erste Agrarreform (Mai 1959):
Nationale Vereinigung der Kleinbauern CCS
Sind Kredit- und Dienstleistungskooperativen
Sind Landwirtschaftliche Produktionskooperativen Die 60- er und 70- er
Verbesserung der ländlichen Infrastruktur:
Landwirtschaft:
Nur möglich durch generöse Tauschkurse der UdSSR Die Krise
1990 Zusammenbruch des Ostblocks:
Wegfall der chemischen Düngemittel, des Kraftfutters, der Veterinärmedikamente und
der Ersatzteile für Maschinen und Bewässerungssysteme 1989 1995 Proteine 2.908 cal/d 1.863 cal/d
Verschärfung der Krise durch die Blockade :
Beispiel: Cuban Democracy Act 1992 Verschiffungskosten stiegen um 43 %
Helms-Burton-Gesetz 1996 Die neue Landwirtschaftspolitik
Die dritte Agrarreform (1990-er):
Selbstversorgung
Weiden ersetzen das Kraftfutter,
Umfassendes Boden- und Wassermanagement
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Santa Clara
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Städtische Gärten mit Hochbeeten, die mit organischem Material gefüllt sind
Erträge: 6-30 kg Gemüse pro m²
Ergebnisse
Verdopplung der Gemüseproduktion von 1994 im Vergleich zu 1999
2000
2004 Kalorien 1984 2578
3305 Proteine 47,7 68,3 85,5 Quelle:
Granma, 11.04.01 Granma, 27.12.04
Abhängig davon inwiefern staatliche Souveränität bei ökonomischen Entscheidungen
erhalten bleibt |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Montag, 13. Feb 2006 um 14:39:20 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.191.17 (???) |
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| Thema: | Das Jahr 2005 in Kuba - ökonomische Ergebnisse |
Eintrag: |
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Das Jahr 2005 in Kuba - ökonomische Ergebnisse
BIP – Zuwachs in 2005: 11,8%, inbegriffen sind die sozialen Dienstleistungen BIP –Zuwachs in 2006: ca. 10% vorgesehen Daten nach einzelnen Bereichen Erdöl und Erdgas:
Rückgang um 3,7% (Wachstum bei Gas, jedoch Rückgang bei Erdölförderung 2006 wird unter der Losung stehen: „Jahr der Revolution im Energiesektor Kuba
Umsetzung von Programmen im Energiesektor wird dazu führen, dass Nickel
Hat sich als erste Exporteinnahmequelle konsolidiert, Wachstum ungefähr wie im Vorjahr
bei Erlangung höherer Verkaufspreise. Industrieproduktion, insgesamt (außer Zucker): 2005: 3,2%, dabei Wachstum in 12 Industriezweigen von 20 bestehenden Das höchste Wachstum wurde erreicht bei:
Eisenmetallurgie (19,0%); 2006 geplant: Industrieproduktion, insgesamt (außer Zucker) Wachstum von ca. 4,6%, darunter: Eisenmetallurgie (16%), Elektrochemie und Elektronik (13,3%), Baustoffe (20%), Konfektionsindustrie (20%), Stahl (37,8%), Zement (45,2%), Farbe (64,7%)
Tourismus 2006: Wachstum von 10% erwartet, wobei die Einnahmen um 8,1% steigen sollen Verkehrwesen 2005: Anstieg des Gütertransport um 13,3%, Personenverkehr um 7,7%; 2006: ca. 40% Anstieg Gütertransport geplant, ca. 15,5% Personenverkehr Hafenwirtschaft
2005 Verbesserungen bei technischen Ausrüstungen und durch den Allgemeine Einschätzung: Güterverkehr
War über Jahre großes Problem für Volkswirtschaft. Aus diesem Grunde wird gegenwärtig
ein Programm zur Wiederbelebung des Verkehrswesens umgesetzt. Ziel: Erweiterung der
Kapazitäten und gleichzeitig bewußter und sparsamer Umgang mit Energieträgern -
Personenverkehr:
2005: Es wurden 1000 neue Omnibusse gekauft, von denen 200 schon in Betrieb sind.
Der Personenverkehr zwischen den Provinzen stieg um 49% zu 2004 (8,5 Mill. Reisende).
2006 soll er um das 1,2fache steigen.
In diesem Zusammenhang ist der Einsatz junger Sozialarbeiter hervorzuheben, die seit
Oktober 2005 Kontrollen in diesem Bereich durchführen und dazu beigetragen haben,
Fälle von Korruption aufzudecken. 2006 soll dieser Bereich um 15% wachsen. Wohnungsbau
Verweis auf Beschluss der Nationalversammlung vom 1.9.05 zur Verbesserung des
Wohnungsbaus. Erhöhung um 64% in 2005, im Jahr 2006 um 10% geplant.
Eier Bohnen/Reis:
2005 wurde der Verkauf von Reis und Bohnen über die Lebensmittelkarten erhöht und
dabei lokale Unterschiede beseitigt.
Gegenwärtig werden Silos gebaut, um ca. 500 Tausend Lebensmittelprodukte länger lagern
zu können
Die Trockenheit und die Hurrikane haben bewirkt, dass es erhebliche Einbrüche bei
der Produktion dieser Erzeugnisse gegeben hat.
734 Millionen kg Wurzel- und Knollenfrüchte und andere verschiedene Kulturen;
Die geringe Produktion hat trotzdem die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln
nicht beeinflusst. Im Gegenteil, sie ist verbessert worden. Denn die Importe von
Lebensmitteln sind um 43,2% erhöht worden, um Versorgungslücken und die erforderlichen
Reserven aufzufüllen.
Verbrauch/Kopf/Tag: 3.356 kg/cal (1,5% höher als 2004), 88 g Proteine (2,9% höher)
vorgesehener Anstieg der landwirtschaftlichen Produktion (außer Zucker) um 8,1%.
2003-2005 größte Trockenheit der letzten 100 Jahre. Die kritischsten Momente waren, als der Grundwasserspiegel auf 42% und Auffangbecken/Talsperren auf 26,7% ihrer Kapazität fielen; mehr 2,6 Millionen Einwohner mussten mit Wasserwagen versorgt werden. ktueller Stand:
Grundwasserspiegel – 98%; . Kampfe der Ideen
Die zahlreichen sozialen Programme, die im Rahmen des Kampfes der Ideen ins Leben
gerufen worden sind, sind in 2005 fortgesetzt worden. Sie betreffen insbesondere
das Gesundheitswesen, Bildung, Sport, internationalistische Einsätze. Ergebnisse von Investitionen im Jahr 2005:
129 Polikliniken in der Hauptstadt mit allen neuen erforderlichen Geräten instandgesetzt,
39 weitere stehen kurz vor dem Abschluss; 2006 sollen weitere 176 fertig werden.
Im Rahmen der Operación Milagro (Programm zur kostenlosen Augenoperation, das seit
2004 läuft) wurden 172 306 Operationen für Augenpatienten aus Venezuela durchgeführt
und es konnte schon auf Patienten aus anderen Ländern Lateinamerikasund der Karibik
ausgeweitet werden (Vergl.: Info über Plan 5 Millionen Operationen für blinde Menschen,
http://www.cuba-si.org/ ) Bildungswesen
Fortsetzung Schulmodernisierungen/Instandhaltungen und Neubau, davon in 2005 abgeschlossen:
78 Schulen, 9 Pädagogische Hochschulen, 25 Gymnasien auf dem Land (Instituto Pre
Universitario en el Campo – IPUEC), 23 stehen kurz vor dem Abschluss.
Universität für alle (universilización de la enseñanza superior) Inzwischen sind schon 6318 Kunsterzieher ausgebildet worden
Die Buchmesse wurde auf 34 Städte ausgedehnt. Es wurden 477 Titel mit einer
Auflage von 4,4 Millionen Exemplaren herausgegeben
62,7% der Übertragungen sind der Bildung gewidmet. Dabei gewinnt Kanal 2 (Bildungsfernsehen)
an Qualität und es werden Übertragungen der Universität für alle erweitert.
Es gibt versuche mit Kreisfernsehstationen
2005 wurden 9 neue Kreissender eröffnet.
Gegenwärtig gibt es 15 Forschungszentren und Produktionsstätten der Biotechnologie
mit mehr als 2400 Wissenschaftlern und Ingenieuren. Sie haben sich als Motoren für
die Erzeugung neuer Produkte bewährt und arbeiten mit hoher ökonomischer Effektivität.
Beispiele sind Produktionen von Medikamenten (z.B. Impfstoffe gegen Hepatitis B u.a.)
aber auch in der Lebensmittelindustrie (z.B. Produkte, die das Wachstum von Fischen
und Garnelen um 30% erhöhen). 2005 Wachstum um 8%; Telefonverbindungen: Dichte 8,7%, Grad der Digitalisierung 98%. 2005 mehr als 42 Tausend PC installiert, Steigerung um 14% Neben der flächendeckenden Ausbildung der Bevölkerung an PC´s , ebenfalls Einsatz in Industrie. Dazu: 26 Polytechnische Fachschulen für Informatik; Fachrichtung Informatik an Unis sowie die Universität für Informationswissenschaften – einige dieser Ausbildungszentren wurden erst 2005 eingerichtet. Insgesamt studieren gegenwärtig (Fach- und Hochschule) über 50 Tausend Menschen Informatik. Software:
Produktion insbesondere für Gesundheits- und Bildungswesen. Ex- und Import 2005
Wachstum Export von Gütern: 27,9%
2006
1,35 Milliarden US Dollar
Mindestlöhne von 100 auf 225 Peso (Mai 2005); 1,9% Allgemeine Einschätzung Die Veränderungen in der Volkswirtschaft, einschließlich eine Zentralisierung der Devisennutzung, waren entscheidende Voraussetzungen, damit die Ergebnisse in 2005 erreicht werden konnten. Durch die neuen Methoden war es möglich geworden, konsequent Prioritäten zu setzen und vorrangig die Bereiche zu entwickeln, die für die Bevölkerung wichtig sind. “Die kubanische Gesellschaft ist jetzt dabei, die Mängel der Spezialperiode schneller zu überwinden. Damit werden solide Grundlagen für die Entwicklung einer Gesellschaft gelegt, in der soziale Gerechtigkeit und Solidarität vorherrschen“. Korrektur eigener Fehlern – wichtige Methode der Verteidigung der Revolution
Verweis auf die Rede von Fidel Castro v. 17.11.05: „Das Land hatte begrenzte Ressourcen,
unglaublich viele. Doch dieses Land hat nichts anderes getan, als diese Ressourcen
zu verschwenden…“ Im Text sind weitere ausführliche Erläuterungen enthalten, die nochmals die Zentralisierung bestimmter Entscheidungen in der Volkswirtschaft begründen (Vermeidung von Misswirtschaft, Verschleuderung von Devisen und Zersplitterung der der begrenzten Mittel). Die nationale Sicherheit kann nur bestehen, wenn das Land seine ökonomische Unverletzbarkeit erreicht. Aus diesem Grunde müssen wir schnellsten Führung und Leitung der Ökonomie verbessern, ausgehend von allen beschlossenen Maßnahmen, insbesondere von denen über Sparsamkeit.
In dieser Schlacht, die auch zum Kampf der Ideen gehört, müssen wir mit der Disziplinierung
der staatlichen Wirtschaftsorgane selbst beginnen, damit Diebstahl und Korruption
entgegengewirkt wird. Die Bevölkerung muss dabei einbezogen werden. In weiteren Kommentaren und Reden auf der Nationalversammlung, insbesondere auch in denen von Fidel Castro, wird ausführlich eingegangen auf:
Energiesparprogramm 2006
Die Ausgaben des Haushaltsplans werden um 32% im Verhältnis zum Jahr 2005
In 2006 werden die positiven Effekte aus den verschiedenen Entwicklungsprogrammen, die mit Priorität im Jahr 2005 umgesetzt oder begonnen wurden, erst richtig zum Tragen kommen. Sie sind das Ergebnis einer neuen Etappe der Revolution. Die Pläne für 2006 werden flexibel gehalten, um rechtzeitig auf Veränderungen bzw. Erfordernisse reagieren zu können. Schwerpunkte werden sein:
Erhöhung der Verteidigungskapazität; |
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