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Kommunismus - Eintragsbaum - Unterhaltungsast - Antworten - Hilfe

Name: Willi Nicke
Datum/Zeit: Montag, 19. Jun 2006 um 9:56:11 CEST
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Thema:
Das Ende des Kommunismus impliziert das Ende der Demokratie!
 
Eintrag:

„Das Ende des Kommunismus impliziert das Ende der Demokratie.“

Die westliche Demokratie spielte eine wichtige Rolle als Waffe gegen den Kommunismus. Doch hat diese Demokratie nach der Zerstörung der Sowjetunion ihre Bedeutung verloren, und automatisch begann deren Dekadenz.

Gorbatschow machte die gleichen demagogischen Versprechungen, um die Linkskräfte zu
verwirren. Heute muss man klar feststellen: Unter dem Vorwand, „zu Lenin zurückzukehren“
hat man den Zaren wieder hereingelassen; unter dem Vorwand, „den Kommunismus
verbessern zu wollen“, erweckte man einen ungezügelten Kapitalismus zu neuem Leben.
Die meisten linksgerichteten Menschen haben einige Werke über den CIA und die westlichen
Geheimdienste gelesen. Dort konnten sie erfahren, dass der psychologische und politische
Krieg ein besonderer und äußerst wichtiger Zweig des modernen totalen Krieges ist.
Verleumdung, Falschmeldung, Provokation, Ausnützung der Meinungsunterschiede,
Anstachelung der Widersprüche, Verteufelung des Gegners, Verbrechen, die dem Gegner in
die Schuhe geschoben werden, das alles gehört zu den allgemeinen Taktiken der westlichen
Geheimdienste.

Nach der Wiederherstellung des
Kapitalismus in Osteuropa und in der Sowjetunion sieht man nun, wie alle Widersprüche der
imperialistischen Welt in hohem Grade aufgerissen sind. Angesichts der Abgründe der
Arbeitslosigkeit, des Elends, der Ausbeutung und des Krieges, die sich überall auf der Welt
für die schaffenden Massen auftun, kann nur der Marxismus-Leninismus den rettenden
Ausweg zeigen. Nur der Marxismus-Leninismus besitzt die Waffen, die die arbeitenden
Massen der kapitalistischen Welt und die unterdrückten Völker der Dritten Welt zu ihrer
Befreiung so notwendig brauchen. All dieser Lärm um den Untergang des Kommunismus
zielt nur darauf hin, in Voraussicht künftiger großer Kämpfe die unterdrückten Massen des
ganzen Erdballs zu entwaffnen.

Während der 20 Jahre vor dem
Auftritt Gorbatschows hat Breschnew die Bürokratie, die Stagnation, die Korruption und den
Militarismus verkörpert. Aber weder in der Sowjetunion noch in der „freien“ Welt wurde eine
solche heftige und wütende Kritik gegen Breschnew geführt, wie sie den Anti-Stalin-Kreuzzug
kennzeichnet. Es ist also offensichtlich, dass alle Fanatiker des Kapitalismus und
des Imperialismus im Verlaufe der vergangenen Jahre Stalin als Zielscheibe benützten, um die
Reste des Sozialismus in der UdSSR völlig zu zerstören.

Lenin sah in der NÖP (Neue
Ökonomische Politik) zwar einen Rückschritt, der es aber möglich macht, morgen drei
Schritte voran zu schreiten. Wenn Lenin auch der Kleinbourgeoisie Zugeständnisse machte,
so hat er dabei niemals die sozialistischen Perspektiven aus den Augen verloren.

Im November hielt Lenin vor dem Moskauer Stadtsowjet eine Rede über die NÖP.
„Neue Ökonomische Politik! Eigenartige Bezeichnung. Diese Politik ist mit Neu bezeichnet
worden, weil sie sich nach hinten wendet. Gegenwärtig weichen wir zurück, wir weichen
scheinbar zurück, aber wir handeln so, um zunächst zurückzugehen und danach wieder
unseren Elan zu gewinnen und einen neuen Sprung voran zu tun, mächtiger als vorher.“
Lenins Schlussworte dieser Rede lauteten:

„Aus dem Rußland der NÖP wird das sozialistische Rußland hervorgehen.“
A.Sinowjews

A luta continua, viva el Kommunismo.
W. Nicke

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