Kommunistische Programmpartei 
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Mittwoch, 2. Aug 2006 um 9:37:51 CEST |
| IP-Adresse: | 194.97.253.141 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows 98 |
| Thema: | Was Kommt nach Castro? |
Eintrag: |
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Die Junge Generation ist schon da die alle die Visionen von Fidel teilen.
"Ich glaube, das Schlimmste liegt hinter uns. Jetzt erwarten uns bessere Tage. Die Wiederbelebung der Wirtschaft Ist unumkehrbar." Jose Luis Rodriguez, (JLR) der dies sagte, ist frei von dem Verdacht, sich von Vermutungen betören zu lassen. Weltökonom von Hause aus, als Universitätsprofessor wegen seiner eigenwilligen, auch verblüffenden Ideen teils gerühmt, teils mißtrauisch beäugt, hatte ihn Fidel Castro bereits vor seiner wenig beneidenswerten Beförderung zum Finanzminister (1993) und danach zum Wirtschafts und Planungsminister (1995) in seinen Beraterstab geholt. JLR gehört neben Parlamentspräsident Alarcon, dem Sekretär des Regierungsexekutivkomitees Carlos Lage und Außenminister Roberto Robaina zu den sichtbarsten Köpfen der Nachfolgegeneration für die "historischen Revolutionäre", deren Ablösung an der Basis ebenfalls nach und nach erfolgt. Die neue Generation tritt an Von den Provinzsekretären der Partei ist kaum einer älter als .45, das Durchschnittsalter ihrer Leitungen liegt bei 35 ohne das ältere Genossen nun einfach auf Teufel komm raus in Pension geschickt würden. Im Wirtschäftsministerium z.B. sind die Berater fast alle über die 55 hinaus, Frauen und Männer mit einem Riesenpacken an Erfahrungen im Umgang mit Freund und Feind, "Osteuropaexperten und RGW-Kanonen unter ihnen, die genau wissen, wo die Irrtümer lagen" (JLR); die Abteilungsleiter und Re3sortdirektoren dagegen sind jung. manche noch nicht mal 30, aber eher schon Füchse.
Und scheinbar ohne die geringste Überlebenschance. Denn, das wissen ja die vereinigten Kubanologen aller Länder, die fast alle Kuba, die Kubaner und die kubanische Geschichte allein aus Büchern anderer Kubanologen kennen, das wissen sie schon seit jeher: Was in Europa und Asien nicht hinhaut, das hat auch in Kuba gefälligst an den Baum zu gehen. Auf dieser falschen Fährte stolpern zw. stolperten nun schon neun US-Präsidenten und ihre Kubanologen seit 37 Jahren herum, sturbis zur Lächerlichkeit, und so schlittern sie eben von einer Fehleinschätzung in die nächste. Nicht nur Washington. Um zu erklären, wieso Kuba nicht den Mut verloren hat und wie es sich allmählich aus seiner zermürbenden Krise herauszurappeln gedenkt, reiste Robaina ein paar Mal um den Erdball und erledigte ein ungeheures Arbeitspensum. Robertico (Robertchen) war Chef des Kommunistischen Jugendverbandes (UJC), bevor ihn Fidel Castro als Außenminister vorschlug. Da war er 36. Vielen verschlug es damals die Sprache. Dieser unerfahrene Bursche, der intelligent ist und kampfeslustig und wendig und gerade richtig für die Jugendorganisation, ist der gut plaziert als Chefdiplomat in so schwieriger Zeit?! Er hat sich glänzend geschlagen. Wie ihn gibt es viele. Sie haben sich ohne großes Aufhebens
Von der Pike an hochgearbeitet, kaum einer ohne Akademikerdiplom in der Tasche. Robina
ist Mathematiker, Lage Arzt, Alarcon Experte für US-Angelegenheiten und JLR Wirtschaftswissenschaftler.
Ausschlaggebend seien die "eigenen, schöpferischen Kräfte gewesen, die endlich freigesetzt wurden." Infolge von Dutzenden Reformen beispielsweise, die"uns mitunter sehr weh getan haben" (Fidel Castro - - - -- Aef Reformen, die "sehr weh getan haben" Einige gingen und gehen an die Wurzeln des sozialistischen Gleichheitsprinzips. Aber in der Hoffnung, etwas ganz Eigenes schaffen zu können die in der Welt herrschende zwar nicht ignoriert und das für Kuba Brauchbare aufgreift, ihr aber sozialistische Grundregeln entgegensetzt, getragen von dieser Hoffnung meint die Parteiführung, irgendwann die soziale Ungleichheit wieder abbauen zu können, ohne in den alten, unwirtschaftlichen Trott der Gleichmacherei zurückzufallen. Rasches Vorwärtskommen hin zur wirtschaftlichen Normalität verhindern ja schon die USA, andererseits denkt die kubanische Parteiführung nicht daran, sich von außen zu großen Sprüngen nötigen zu lesen, eingedenk der Beobachtung Fidel Castros: "Die Sowjets wollten damals ihr morsches Schiff reparieren. Sie begingen den unverzeihlichen Fehler, das auf hoher stürmische See zu versuchen und nicht mal Rettungsboote an Bord zu haben." Kuba wird das nicht passieren. Die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) hat in ihrem jüngsten Bericht ebenfalls den kubanischen Aufwärtstrend bestätigt. Wachstumsbranchen: Tourismus, Erdöl, Nickel, Tabak, Zucker, Telekommunikation. Wunder dauern etwas länger Trotzdem: Die kubanischen Ökonomen erwarten keine Wunder. Es kann und wird durchaus noch fünf Jahre dauern, bis das gehabte Niveau von 1988 wieder erreicht ist. Dann aber wird es solider sein, unabhängiger, ganz aus eigener Kraft entstanden. Marcos Bermejo, Havanna
Im Artigel: »Die Yankees können die Revolution nicht zerstören« |
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| Name: | Willi Nicke |
| Datum/Zeit: | Samstag, 12. Aug 2006 um 10:45:11 CEST |
| IP-Adresse: | 89.50.184.67 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows 98 |
| Thema: | Fidel Castro wird 80 „Revolutionäre gehen nie in Pension“ |
Eintrag: |
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Fidel Castro wird 80 zu Deinem 80. Geburtstag sende ich Dir im Auftrag der Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten und Freunde der Deutschen Kommunistischen Partei unsere herzlichen wärmsten solidarischen Grüße. Wir wünschen Dir zunächst einmal weitere Genesung und bestmögliche Gesundheit. Du wirst gebraucht, um dem Imperialismus weiterhin die Grenzen seiner Möglichkeiten aufzuzeigen. Lieber Genosse Fidel, die DKP hat um den 1. Mai 2006 herum elf Veranstaltungen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland mit der Gruppe "Tercer Mundo" aus Matanzas durchgeführt. An diesen Veranstaltungen nahmen Tausende Besucherinnen und Besucher teil. Im Mittelpunkt stand die Solidarität mit den fünf widerrechtlich inhaftierten Patrioten Kubas, die immer noch in Gefängnissen der USA eingesperrt sind, obwohl sie nichts anderes taten als gegen Terrorismus zu kämpfen und ihre Heimat zu verteidigen. Es gelang, das Schweigen zu diesem Thema aufzubrechen. Der Zuspruch zu diesen Veranstaltungen ermutigt uns, weitere Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Für die DKP stand nach dem Zusammenbruch und die Zerschlagung des Sozialismus in Europa die Solidarität mit dem sozialistischen Kuba im Mittelpunkt der internationalen Tätigkeit. 1991, in der "Periode Especial", haben wir beschlossen, proletarischen Internationalismus durch die Entsendung von Arbeitsbrigaden zur Herstellung von Gesundheitseinrichtungen einzusetzen. Das war unser Beitrag zur Sicherung des Sozialismus auf Kuba und zum konkreten Antiimperialismus gegen die aggressive US-Politik. 320 Brigadistinnen und Brigadisten bauten - gemeinsam mit kubanischen Bauarbeitern - vier Einrichtungen, zuletzt ein Zentrum zur Rehabilitierung von Kindern und Jugendlichen, das "Clinico Rosa Luxemburg" in Cárdenas. Dazu wurden 1 736 000 Euro durch Spenden aufgebracht. Dutzende von Containern mit Materialien wurden nach Kuba geschafft. Die Einrichtungen werden von uns auch nach der Fertigstellung betreut, unter anderem durch Reparatur- und Renovierungsarbeiten. Daneben gab es zahlreiche Projekte zur direkten Unterstützung der KP Kubas und zur Sicherung ihrer Arbeitsmöglichkeiten. Die gesamte Tätigkeit wurde mit der KP Kubas verabredet und in gegenseitigem Vertrauen vorbereitet und durchgeführt. Vor allem die Brigadistinnen und Brigadisten der DKP kamen mit wichtigen politischen Erfahrungen und Eindrücken in unser Land zurück. Sie wirken nicht nur als Propagandisten für das sozialistische Kuba, auf Kuba wurde ihr Standpunkt gefestigt. Mit der internationalistischen Tätigkeit entstand neue Kraft für den Kampf unter schwierigen Bedingungen in der Bundesrepublik Deutschland. Die DKP ist stolz darauf, die feste kameradschaftliche kommunistische Beziehung zur KP Kubas zu unterhalten. Unsere Beziehungen sind geprägt von gemeinsamen Standpunkten zu den wesentlichen politischen Fragen dieser Zeit und zu Zukunftsvorstellungen. Unsere Parteien verbindet der Kampf für eine sozialistische Zukunft und für den Kommunismus. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Völker und Menschen bestmögliche Bedingungen haben, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, Solidarität und Humanismus zu leben. Lieber Genosse Fidel, gerne hätte ich in den nächsten Tagen die gebuchte Reise nach Kuba angetreten, um Dir zu gratulieren. Jetzt hast Du das internationale Treffen auf den 2. Dezember verlegt. An diesem Tag vor 50 Jahren landete die "Granma" auf Kuba und die revolutionären Streitkräfte wurden gegründet. Selbstverständlich nehme ich die Einladung zum 2. Dezember für die DKP an und hoffe auf ein erneutes Zusammentreffen bei bestmöglicher Gesundheit. Mit kommunistischem Gruß
Heinz Stehr Wer mehr erfahren will, biete hier Klicken http://www.jungewelt.de/themen/index.php?tcid=24 |
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