Kommunistische Programmpartei 
Parteipolitik - Hilfe - Antworten
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| Name: | Koordinierungsrat |
| Datum/Zeit: | Montag, 9. Dez 2002 um 14:55:08 CEST |
| IP-Adresse: | 80.136.17.189 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows NT 5.1 |
| Markierung: | Praxis |
| Thema: | Botschaft der Gruppe "Bolschewiki - Gelsenkirchen" |
Eintrag: |
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Vor Kurzem erreichte uns eine Botschaft einer Gruppe, die sich "Bolschewiki - Gelsenkirchen" nennt. Diese Botschaft wurde nicht nur an uns, sondern auch an eine ganze Reihe anderer Adressen geschickt. Entsprechend unserer Informationspolitik veröffentlichen wir diese Botschaft hier im Originaltext ohne Rücksicht auf den Inhalt, da sie an die KPP als Ganzes gerichtet war und folglich jedem Mitglied oder Sympathisanten zugänglich gemacht werden soll.
An Parteien/ Organisationen / Zeitungen etc. mit sozialistisch/kommunistischem Anspruch:
Nach der Entartung der "K"PD (Roter Morgen) gibt es in der BRD KEINE kommunistische
Partei mehr! Proletarier aller Länder und unterdrückter Völker, vereinigt Euch! BOLSCHEWIKI Nr. 1 (November 2002) Mitteilungsblatt von Bolschewiki - Gelsenkirchen
Die "K"PD (Roter Morgen) ist revisionistisch entartet!
Bolschewiki - Gelsenkirchen Erklärung eines Marxisten-Leninisten zum Austritt aus der "K"PD (Roter Morgen)
Im März 2002 bin ich aus der "K"PD (Roter Morgen) ausgetreten! Diese Schritt war
nötig, da keine der beiden in der "K"PD (Roter Morgen) entstandenen Linien am wissenschaftlichen
Sozialismus-Kommunismus festhielt. Beide Linien wählten in entscheidenden Fragen
einen opportunistisch-revisionistischen Weg. Die "K"PD (Roter Morgen) entartete!
Als der Kampf einiger GenossInnen, die innerhalb der "K"PD (Roter Morgen) Widerstand
gegen den Revisionismus und Opportunismus leisteten, keinen Erfolg mehr versprach,
wurde der organisatorische Bruch zur Pflicht! Im Folgenden möchte ich die Punkte, in Thesen, darstellen, die zu meinem Austritt führten und aufzeigen, dass die "K"PD (Roter Morgen) entartet ist. Diese Thesen waren auch Teil der mündlichen Austrittserklärung:
Revision des Marxismus-Leninismus und der kommunistischen Geschichte:
Kampf gegen Opportunismus:
Propaganda:
Kommunistisches Auftreten:
Kein Internationalismus:
Schulung:
Parteiaufbau:
Kommunistische Partei als Partei der Arbeiterklasse:
Faschismus:
Frauen:
Jugend:
Die Rolle der Führung:
Verstoß gegen Statut und Parteitagsbeschlüsse:
Demokratischer Zentralismus:
Keine kommunistische Kritik und Selbstkritik:
Also:
Konsequenz:
Kontakt über: [1] Der Text ist, mit Ausnahme einiger Veränderungen, stark an den ersten Absätzen des Programms der KPD/ML orientiert, wie sie erstmals 1976 veröffentlicht wurden.
Die Gruppe Berliner Kommunisten (GBK)
Wer wir sindWir sind eine Gruppe, die am Aufbau der Kommunistischen Partei in Deutschland arbeitet. Ursprünglich kommen wir aus der "K"PD (Roter Morgen), aus der wir im September 2002 ausgetreten sind, da die "K"PD entartet ist (siehe dazu: "Warum es zum Austritt kommen musste" umseitig). Wir sehen die Notwendigkeit der Gründung einer kommunistischen Partei in Deutschland, da die Arbeiterklasse und die anderen ausgebeuteten Schichten eine Organisation brauchen, mittels derer wir uns wirksam gegen die Angriffe des Kapitals, wie Krieg, Faschismus sowie Lohnabbau und schlechtere Lebensbedingungen wehren, und die für die sozialistische Revolution, die Vorbereitung des Kommunismus, kämpft. Der Imperialismus ist das System des Ausbeuters, der Kapitalistenklasse und für uns bedeutet er keine Perspektive, sondern Krieg und Unterdrückung, was wir beseitigen wollen. Ideologisch stehen wir auf Grundlage von Marx, Engels, Lenin, Stalin sowie Hoxha. Wir erkennen die Sowjetunion bis Mitte der Fünfziger Jahre als sozialistisch an, während dessen die DDR nie sozialistisch war. Wir sehen uns in der Tradition der KPD aus der ersten Hälfte des 20-sten Jahrhunderts und der KPD/ML, die Vorgänger Organisation der heutigen "K"PD (Roter Morgen), die kommunistischen Widerstand in der DDR leistete und von Trotzkisten zerschlagen wurde. Es gilt noch zu erforschen, ob bereits mit der Gründung der KPD (RM) 1985 grundlegende Aufgaben falsch gelöst wurden sind. Fakt ist, dass die "K"PD (RM) keine kommunistische Partei mehr ist und auch keine Möglichkeit bietet sich zu einer solchen zu entwickeln. Wir, die Gruppe Berliner Kommunisten, sind keine Schreibtischmarxisten oder Zirkeltheoretiker. Wir wissen um die Notwendigkeit des Aufbaus einer Kommunistischen Partei und rufen alle Marxisten-Leninisten in Deutschland auf sich daran zu beteiligen!
Für den Kommunismus!
Nehmt Kontakt mit uns auf!
Gruppe:BerlinerKommunisten (GBK) Im folgenden führen wir an, warum es zu dem organisatorischen Bruch mit der "K"PD (RM) kommen musste. Eine ausführliche Begründung erarbeiten wir zur Zeit. Nun folgende Thesen:
Danach folgen noch einmal die schon oben aufgeführten Thesen bis zum Punkt "Es kommt zu keiner Selbstkritik!" Damit endet der Originaltext. Koordinierungsrat |
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| Name: | Tec Dian |
| Datum/Zeit: | Sonntag, 15. Dez 2002 um 0:22:29 CEST |
| IP-Adresse: | 217.226.242.147 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows NT 5.1 |
| Markierung: | Geschichte |
| Thema: | Sozialfaschismus |
Eintrag: |
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>Was genau bedeutet denn Sozialfaschismus?
>Kenn die Theorie nicht … >Soll das eine Symbiose zwischen >Sozialismus/Sozialdemokratie und >Faschismus bedeuten, oder was >heisst es?
Nein, mit soetwas hat das nichts zu tun. Die Sozialfaschismus-These ist eine Bewertung
der (deutschen) Sozialdemokratie, die vor der Machtergreifung Hitlers von der KPD
vertreten wurde. Nach der Vereinigung von KPD und SPD zur SED in Ostdeutschland schämte
man sich dafür und verschwieg sie tunlichst, während Antikommunisten sie immer wieder
ausgruben, um damit den Kommunisten die Schuld am Nichtzustandekommen einer Einheitsfront
gegen den Faschismus zuzuschieben. Salut! |
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| Name: | sbeyer |
| Datum/Zeit: | Sonntag, 15. Dez 2002 um 14:21:25 CEST |
| IP-Adresse: | 217.85.80.135 (???) |
| Browser/OS: | Mozilla Browser V (12/04/2002 build) unter X11; Linux i686; U; |
| Thema: | naja... |
Eintrag: |
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...dann werde ich wohl CSS fuer eure Site deaktivieren, oder einen Textbrowser verwenden...
muss ich mir was einfalln lassen, ok ... -- |
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| Name: | Administration |
| Datum/Zeit: | Sonntag, 15. Dez 2002 um 0:28:43 CEST |
| IP-Adresse: | 217.226.242.147 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows NT 5.1 |
| Thema: | Hinweis des Webmasters |
Eintrag: |
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>stellt mal den fixed-Hintergrund auf
>den Websiten aus, das scrollt >alle so langsam bei mir, wenn >ich es mir mit nem anderen >(langsameren) Rechner anschauen >und das Lesen langer Texte geht >einem somit mit der Zeit auf den >Sack ![]()
Tut uns leid Adminstration der Foren der KPP |
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| Name: | sbeyer |
| Datum/Zeit: | Freitag, 13. Dez 2002 um 16:26:58 CEST |
| IP-Adresse: | 217.85.91.177 (???) |
| Browser/OS: | Mozilla Browser V (12/04/2002 build) unter X11; Linux i686; U; |
| Thema: | Sozialfaschismus? |
Eintrag: |
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Was genau bedeutet denn Sozialfaschismus? Kenn die Theorie nicht... Soll das eine Symbiose zwischen Sozialismus/Sozialdemokratie und Faschismus bedeuten, oder was heisst es? Bitte um Aufklaerung
gruesse
PS (ganz anderes Thema): stellt mal den fixed-Hintergrund auf den Websiten aus, das
scrollt alle so langsam bei mir, wenn ich es mir mit nem anderen (langsameren) Rechner
anschauen und das Lesen langer Texte geht einem somit mit der Zeit auf den Sack -- |
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| Name: | Tec Dian |
| Datum/Zeit: | Montag, 9. Dez 2002 um 18:22:34 CEST |
| IP-Adresse: | 80.136.17.189 (???) |
| Browser/OS: | Microsoft Internet Explorer V6.0 unter Windows NT 5.1 |
| Thema: | Anmerkungen zu den Positionen der Gruppe "Bolschewiki - Gelsenkirchen" |
Eintrag: |
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Im Folgenden möchte ich ein paar Anmerkungen zu den Positionen der Gruppe "Bolschewiki - Gelsenkirchen" machen, die den Auffassungen der KPP zu den angesprochenen Themen entsprechen. Die KPP ist nicht in die innerparteilichen Vorgänge in der KPD (Roter Morgen) involviert. Ich kann folglich nicht einschätzen, inwiefern die Vorwürfe der oben genannten Gruppe zutreffen. Folglich werde ich dies auch nicht kommentieren. Meine Anmerkungen beziehen sich ausschließlich auf die von der Gruppe vertretenen weltanschaulichen und politischen Auffassungen.
>Nach der Entartung der "K"PD (Roter Morgen) gibt es
>in der BRD KEINE kommunistische Partei mehr! Diesen Satz ausgerechnet an eine kommunistische Partei zu schicken, ist schon etwas merkwürdig. Außerdem entsprechen zumindest die in der Stellungnahme der Gruppe "Bolschewiki - Gelsenkirchen" geäußerten Positionen den Positionen der KPD (Die Rote Fahne), womit obige Äußerung zumindest ausgesprochen vorschnell ist.
>Die Erkenntnisse von Marx, Engels, Lenin und Stalin
>werden in Frage gestellt bzw. verfälscht! Wenn man bedenkt, wohin uns gerade Lenins Ansatz und Stalins Politik am Ende geführt hat, ist eine Infragestellung absolut notwendig. Wenn man weiterhin erkennt, wie sehr sich die Welt seit den Zeiten von Marx und Engels verändert hat, ist auch eine Infragestellung von deren Ideen dringend erforderlich. Das ist eine Frage der wissenschaftlichen Vernunft, für die wir von der KPP uns auch gern als Revisionisten beschimpfen lassen.
>Gerade die Verteidigung der Werke Stalins wird
>vernachlässigt bzw. kaum noch geführt! Ganz ehrlich, was Stalin so von sich gegeben hat, ist nicht unbedingt ein geistiger Höhenflug. Wissenschaftlich ist da nicht viel mehr daraus zu entnehmen, als die Erkenntnis, wohin Paranoia gekoppelt mit Unverstand führen kann - bei aller Hochachtung für den Revolutionär Stalin.
>Der antirevisionistische Kampf Enver Hoxhas wird
>nicht fortgesetzt, Hoxhas Erkenntnisse >werden nicht mal mehr geschult! Hoxhas Partei ist den Weg aller ehemaligen osteuropäischen Staatsparteien gegangen - den Weg der Karrieristen zu neuer Macht im neuen Kapitalismus. Das spricht nicht gerade für den Erfolg von Hoxhas Politik. Wer eine so große Chance verspielt, kann nicht gerade Anspruch auf eine Beispielrolle erheben.
>Die Geschichte der KPD/ML wird denunziert, indem
>pauschal mit Begriffen wie sektiererisch, >dogmatisch etc. hantiert wird! Tja, so haben sie auch viele kennengelernt. So kenne ich aber auch die KPD (Roter Morgen). Hat die sich in letzter Zeit in dieser Hinsicht verbessert? Wäre schön.
>Dieser Kurs ist z.T. auch bei der historischen
>Bewertung der Thälmann-KPD bzw. des >KJVD zu erkennen! Wird wohl daran liegen, dass die stalinistische Machtpolitik der alten KPD gegenüber den eigenen Genossen mehr Schaden angerichtet hat, als es der Kapitalismus vermochte.
>Die Notwendigkeit der revolutionären Gewalt wird,
>unter Vorwänden, nicht mehr propagiert! Eine mechanistische Auffassung, die der Dialektik widerspricht, nicht mehr zu propagieren, sehe ich als dialektischer Materialist durchaus positiv. Man kann zwar die Entwicklungsrichtung der Gesellschaft wissenschaftlich vorhersagen, aber nicht konkrete Ereignisse, wie beispielsweise den Ablauf einer Revolution.
>Es kommt zu keiner entschieden Abgrenzung gegenüber
>anderen Organisationen und Parteien! Das könnte durchaus positiv sein, wenn es bedeutet, dass die KPD (Roter Morgen) andere Kommunisten nicht mehr ignoriert und leugnet, sondern eine Zusammenarbeit anstrebt. Schon Marx sah die kommunistische Bewegung im Kontext der gesamten Arbeiterbewegung, anstatt als isolierte Sekte. Wenn die KPD (Roter Morgen) das auch tut, wäre das sehr positiv.
>Man beschränkt sich fast nur noch auf Tagespolitik
>und propagiert nicht mehr die historische >Alternative: Sozialismus/Kommunismus! Diesen Fehler machen tatsächlich viele, und das ist einer der größten Fehler überhaupt, den eine kommunistische Partei machen kann.
>Es gibt keine Orientierung auf die untersten
>Schichten der Arbeiterklasse!
Die untersten Schichten der Arbeiterklasse sind das Lumpenproletariat, von dem schon
Marx erkannte, dass es reaktionär, anstatt revolutionär sei. Diese Leute sind also
nicht das primäre Ziel der kommunistischen Aufklärung.
>Es gibt keine Anleitung zur Arbeit in den
>Gewerkschaften bzw. "linken" Gewerkschaftskreisen >und -Initiativen etc. bzw. man bewertet sie falsch >und hat Illusionen! Statt auf "Anleitungen" zu warten, selbst etwas machen und selbst Vorschläge dazu schreiben. Eine Partei, die auf Anleitungen warten muss, ist für Kommunisten nicht erstrebenswert.
>Die Faschismus-Analyse von Dimitroff wird nicht
>verteidigt. Wenn man bedenkt, dass Dimitrov den Faschismus sehr einseitig gesehen hat, nämlich nur insofern er als Werkzeug der Bourgeoisie benutzt wird, gibt es auch keinen Grund, diese Analyse zu verteidigen. Für die Bewertung des Hitler-Regimes und seiner Verbündeten war diese Analyse sehr wichtig. Für den heutigen Faschismus auf unseren Straßen ist sie aber völlig untauglich.
>Die Führung gibt keine ausreichende Anleitung bzw.
>vernachlässigt diese! Nochmal - eine Partei, die geführt werden muss, ist für den Kommunismus, dessen Grundprinzip da ist "alles gemeinsam", völlig untauglich. Echte Kommunisten zeichnen sich eben gerade dadurch aus, dass sie nicht einem Führer hinterher rennen, sondern selber denken und gemeinschaftlich beraten, beschließen und handeln. Einer kommunistischen Partei also Führungsschwäche vorzuwerfen, ist schon wirklich ziemlich lächerlich.
>Die Diskussionen in der Partei werden, unter
>anderem durch Zensur und Lügen, >unmöglich gemacht! Weiter oben werden der mangelhafte Kampf gegen den Opportunismus in der Partei bemängelt und Stalin und Hoxha angepriesen. Genau die haben aber eben zumindest mit Zensur, und wie sich aus den heute einsehbaren Akten ergibt, auch mit Lüge gearbeitet. Auch ihr wollt schließlich euren Gegnern den Mund verbieten und sie aus der Partei (und damit der innerparteilichen Diskussion) aussschließen - wie könnt ihr euch also über die Zensur der jetzigen Führung beschweren?
>Der demokratische Zentralismus ist zu einem
>bürokratischen Zentralismus verkommen, >dessen Ziel es ist, die Kritik und den >Widerstand gegen die revisionistische >Linie zu verhindern! Das tut der demokratische Zentralismus doch offensichtlich überall, in jeder Partei, in der er angewandt wurde. Angesichts dieser Tatsache sollte man vielleicht endlich einmal die Eignung des demokratischen Zentralismus für eine kommunistische Partei prinzipiell in Frage stellen. Es ist ja ganz offensichtlich, dass er in keinem einzigen der vielen Fälle etwas anderes verursacht hätte, als in die Auflösung oder Abkehr vom Kommunismus zu führen. Also statt die Verbiegung des demokratischen Zentralismus in der KPD (Roter Morgen) zu beweinen, solltet ihr lieber nach einer Alternative zu diesem offensichtlich ungeeigneten Werkzeug suchen.
>Eine Kritik an der Führung wird nicht ermöglicht!
>Statt dessen wird dazu aufgerufen, gewisse >Kritiken nicht zu lesen bzw. zu bearbeiten! >Z.T. trotz dem man zuvor zur Diskussion >aufgerufen hat! Um es nochmal zu erwähnen: genau das war doch auch die Linie der von euch so verehrten Genossen Stalin und Hoxha. Übte jemand Kritik, so wie Trockij, wurde er verbannt, damit man seine Kritiken nicht mehr zu hören bekam. Machte er sie trotzdem öffentlich, wurde er ermordet. Wieso kritisiert ihr eine Parteipolitik, die ihr als Anhänger Stalins selbst vertretet? Nur weil sie sich nun gegen euch richtet?
>Nach der Entartung der "K"PD (Roter Morgen) gibt es
>in der BRD keine kommunistische Partei >mehr. Als Mitglied der Kommunistischen Programmpartei fasse ich diese Äußerung ausdrücklich als Beleidigung auf. Aufgrund der Tatsache, dass ihr von demokratischem Zentralismus und von Führung redet und für Stalin und Hoxha schwärmt, sehe ich das Ganze aber mehr als lächerlich an.
>Eins ist aber klar: Für die Marxistinnen-
>Leninistinnen stellt sich die Aufgabe, >die ersten Schritte zur Gründung der >kommunistischen Partei zu gehen. Sprich, >eine neue, prinzipienfeste, Organisation >zu schaffen. Eine Organisation, die sich >ganz klar auf der Grundlage der Lehren von >Marx, Engels, Lenin und Stalin befindet! Das hat Deutschland gefehlt - noch eine Partei, die das Gleiche macht, wie die anderen - ich erinnere hier nur wiederum an die KPD (Die Rote Fahne), die von sich das Gleiche behauptet. Wenn wenigstens irgendwelche neuen Ideen dahinter stehen würden. Aber eure Ideen sind nicht nur verstaubt, sondern auch bereits im Parteienspektrum abgedeckt. Eine ziemlich sinnlose, sektiererische Spaltung also, mehr nicht.
>Eine Organisation, die die Grundlagen zum Aufbau >der Partei der Arbeiterklasse schafft! >"Die Geschichte der Partei lehrt: das Proletariat
>ohne eine solche Partei lassen bedeutet, >es ohne revolutionäre Führung lassen, […]" Kleinere Brötchen könnt ihr wohl nicht backen? Schon die KPD/ML war im politischen Leben der Arbeiterklasse absolut unbedeutend. Die KPD (Roter Morgen) ist es heute, und ihr werdet auch nicht zu Höhenflügen starten (unsere KPP übrigens auch nicht). Wie wäre es also statt irgendwelcher Flausen von der Führung einer ganzen Klasse einfach nur gute politische Arbeit für den Kommunismus zu leisten?
>Wir wissen um die Notwendigkeit des Aufbaus einer
>Kommunistischen Partei und rufen alle >Marxisten-Leninisten in Deutschland auf >sich daran zu beteiligen! Wir sind - aus gutem Grund - ausdrücklich keine Marxisten-Leninisten. Damit richtet sich euer Aufruf per definitionem nicht an uns. Zur Diskussion und zur Zusammenarbeit sind wir jedoch bereit. Und gern sogar. Denn auch wenn ihr uns als Genossen, die den Stalinismus ablehnen und die Ideen von Marx und Lenin in Frage stellen, als Revisionisten ablehnen mögt - wir erkennen euch als Genossen an. Auf einem falschen Weg, ja, aber eben als Genossen, als Kommunisten. Und dass wir das, ganz kommunistisch, tun können, darauf sind wir stolz. Salut! |
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